Coming up next: Starboard LIMA 2021 vs Quickblade

This year I was able to get a lot of different paddles in my hand and ended up using the Quickblade Trifecta 96 for sprint as well as long distance races … Perfectly balanced, very pleasing handle and easy to paddle. With the UV88 I struggled a bit to get a clean Catch but it fits my taste in terms of stiffness and blade grip.

So why testing another paddle?384g

Recently QB seemed to do a little Update on their fabulous Diamond Elite Shaft and maybe even to the Blade Edges to get the weight down a little bit. My Trifecta 96 cut to 195cm with round tapered shaft as well as the UV88 cut to 197cm are just a tad under 500g.

I didn’t have the opportunity to test all the different shaft and Blade options that Starboard has to offer in their LIMA 2021 Lineup. I was a bit curious about naming a 87,5sq inch Blade an XL Blade. With an aggressive deep concave and a wide Blade tip this paddle caught my attention. I ordered the XL Lima 2021 with the round S35 shaft.

The weight Starboard is publishing on their site was exactly what I weighed in for the whole paddle at its maximum length. Cut down to 194cm it weighs 384g.

First test was quite promising as the blade is easy on the catch and provides a lot of grip while the shaft flexes more than I’m used to. It’s still very efficient and way easier on my shoulders when performing some intervals.

At the moment I try to get a clean exit, as the Lima tends to stick definitely more than the Trifecta which is my go to paddle when not focusing too much on a perfect technique.

The low weight is just amazing and I’ll do some tests to see if that flex leads to losses compared to the Quickblade opponents.

Stay tuned, there’s more to come 😉

Croslake Marin 2/3 … what it needs, if you’re really strong

Das Paddel hat größten Einfluss auf das Erlebnis Stand-Up-Paddling und ich gehe sogar soweit zu sagen, dass ein vernünftiges, leichtes und dabei steifes Paddel wichtiger ist, als das beste Board zu fahren.

Warum ist das so? Gerade schwere Fahrer und damit oftmals auch kräftigere Paddler bringen oftmals deutlich höhere Kräfte auf das Paddelblatt und sind daher auf ein stabiles steifes Paddel angewiesen.

Flex vs. Stiffness

Gerade leichte Paddler bevorzugen auch oftmals leichtgewichtige mit moderatem Flex designte Paddel wie das optisch auch sehr ansprechende Fanatic Bamboo 50. Sobald ein schwerer, ambitionierter Paddler zu denen auch ich mich zähle solche Paddel nutzen kann das aber schnell auch deutlich zu weich werden und unter Umständen auch noch brechen wenn die Grenzen des Flex erreicht werden.

Kurzum, ich bevorzuge steife und dabei dennoch sehr leichte Paddel um einen möglichst effizienten Vortrieb zu gewährleisten. Das Croslake Marin 2 nimmt dabei eine ganz besondere Stellung ein, so ist es mitunter eines der steifsten, stabilsten Paddel die ich bisher in der Hand hatte und dabei auch noch äußerst Haltbar.

Zum Vergleich, mein erstes Paddel ein Aluminumpaddel wie es oft in Komplettsets zu finden ist hatte eine Composite-Blade und ein sehr hohes Gewicht von 1150g, dieses Paddel überlebte keine 30 Ausfahrten trotz unglaublich flexendem Paddelblatt. Bei häufigen Einsätzen birgt ein derart schweres Paddel nicht nur ein erhöhtes Verletzungsrisiko aufgrund des hohen Gewichts, noch kommt damit der erwünschte Fahrspaß auf.

562Gramm

Mit den lediglich 562g des Marin 2 und 612g des Marin 3, gehören die 230/240€ teuren Paddel zu den leichtesten Paddel die man um diesen Preis erhalten kann. Trotz des immensen Verstellbereichs von 177-229cm hält man selbst bei maximalem Auszug ( Dazu sollte der Paddler dann auch >210cm sein :D) ein sehr steifes Paddel in Händen. Wie auch bei meinen anderen Paddel nutze ich das Marin 2 mittlerweile in 197cm Länge genieße aber den Komfort für Sprints auch nochmal kürzere Einstellungen nutzen zu können.

Verstellmechanismus

Dank des abgeflachten Griffrohrs ist auch ein verdrehen des Teleskopauszugs effektiv verhindert worden und auch nach einem Jahr intensiver Nutzung funktioniert die Klemmung noch tadellos. Mittlerweile gibt es aber noch ausgefeiltere Methoden um auch minimale Verdrehungen zu verhindern sowie über den Griff eine schnellere Verstellung zu ermöglichen, damit ist das Marin 2 hierbei nicht perfekt, aber schon gut durchdacht.

The Grip

Der Griff der Marin Paddel ist mir Anfangs noch sehr angenehm vorgekommen, führte aber bei sehr intensiver Nutzung zu gelegentlichen Unterarmbeschwerden, da dies aber nicht alleine auf das Griffdesign zurückzuführen ist und es auch stark Geschmacksfrage ist lasse ich dieses Kapitel an dieser Stelle offen.

Bade

Super Catchverhalten, viel Paddelfläche in der 7,5″ Variante mit satten 612cm² Fläche und ein gutes Blattdesign, sorgen hierbei für mächtig Vortrieb Zug für Zug. In der Powerphase merkt man aber Anhand von hochpreisigen Vertretern wie dem Quickblade UV88, dass es nochmals effektivere Designs gibt. Die integrierte ABS-Kante hilft zudem versehentliche (leichte) Bodenberührungen in ein Desaster ausufern zu lassen und schützt auch das Board dank fein abgerundeter und dennoch schlanken Kanten.

Schaft

Raulackierung und ein Durchmesser von 29mm entsprechen einem weit verbreitetem Standard und stellen keine große Besonderheit dar. Nach vielen gefahrenen Kilometern verflüchtigt sich die angeraute Oberfläche und wird glatt.

Wie alle andern Vollcarbon Paddel sind diese besonders bei tiefen Temperaturen aufgrund der guten Wärmespeicherung sehr zu empfehlen und ermöglichen auch bei Minustemperaturen paddeln ohne Handschuhe zu benötigen.

Zugegebenermaßen erfordert dies eine gewisse Eingewöhnungsphase und auch ich brauche 5-10 min bis meine Hände auf „Betriebstemperatur“ sind, dann aber sind kalte Hände kein Thema.

Fazit

Absolutes Hochleistungspaddel mit gutem Blattdesign, unübertroffener Steifigkeit und zahlreichen Ausführungsoptionen. Gerade große, schwere, starke Paddler werden hier fündig. Der aufgerufene Preis erscheint vielleicht anfänglich etwas hoch, aber in Sachen Steifigkeit, Gewicht und Gesamtpaket kann es auch mit doppelt so teuren Paddeln gut mithalten, in manchen Bereichen diese sogar regelrecht deklassieren.

Quickblade UV88

Schwarzes Gold in Perfektion?

Neben einem vernünftigen Board, sollte vor allem der Auswahl eines geeigneten Paddels die nötige Beachtung geschenkt werden. Eine falsche Paddelwahl beschert einem nicht den erhofften Fahrspaß und kann des Öfteren sogar zu Verletzungen führen.

Wie auch bei den Boards, sollten gerade große, kräftige Paddler darauf achten ein möglichst steifes, stabiles und im Idealfall auch nicht leichtes Paddel zu führen. Dies hat neben einer verlustfreieren Kraftübertragung und damit verbunden einen deutlich effizienteren Vortrieb zur Folge.

Auch ich starte mal mit einem SUP-Komplettset inkl. Alupaddel mit Kunststoffblade, diese Blade war sogar so weich, dass sie sich bei beherztem Zug i quasi flach ins Wasser legte und damit starkes Paddeln kaum möglich war. Trotz des starken Flex im Paddelblatt brach mir dieses Paddel schon nach ca. 40 Ausfahrten am Schaft.

Dann kamen einige Versuche mit Paddeln von Fanatic, welche alle mitsamt zu weich waren, auch hier musste ich einen Bruch eines Carbon 80 verzeichnen.

Daraufhin war ich auf der Suche nach einem möglichst steifen, leichten 3-teiligen Paddel und wurde beim Marin 3 von Croslake fündig. Das Marin 3 ging nach etwa einem Jahr und exzessiver Nutzung an der Blade Spitze auf und da auch ein paar Bodenkontakte zu leichten Gebrauchsspuren führten, musste eine Kulanzlösung gefunden werden. Diese brachte mich zum Marin 2 , dem etwas unflexibleren, nochmals leichteren 2-teiligen Pendant mit lediglich 560g und hervorragender Steifigkeit.

Erste Auswirkungen des „Kilometerfressens“

Mit den besseren Boards stieg auch die wöchentliche Kilometerleistung stark an und die Klassiker, Tennis und Golferarm kündigten sich an… War das Paddel zu steif? Was kann ich an der Technik ändern? Woher kommen die teilweise auftretenden Schmerzen?

Im Zuge des Kaufs meines SIC Bullet Air Glide 14 bot mir Racer und Händler „Move Mike“ sein brandneues Quickblade UV-88 (FullCarbon) zum Testen an. Bis zu diesem Zeitpunkt hielt ich mich an allgemeine Paddelängenempfehlungen, die bei mir zu einer Paddellänge von 208cm führte (186cm Körpergröße). Mike schlug mir vor sein Paddel mal zu testen um einfach mal den Unterschied zu spüren. Sein Paddel war gerade mal 195cm lang und ich fragte mich, wieso ein in etwa gleich großer Paddler ein so kurzes Paddel fährt? Ob es an der geringen Wassertiefe des Neusiedlersees liegt, wo einem die Tränen ins Auge drückt wenn die Blade mal an der falschen Stelle ordentlich eingetaucht wird?

Egal, das QB unters Decknetz gespannt, startete meine Probefahrt mit den 2019-er SIC AirGlide Modellen mit dem gewohnten Croslake Marin, breite Bladespitze im Wasser beim Catch, ordentlich Fläche für eine effiziente Powerphase, aber… ein durch die häufige Nutzung rutschig gewordener Schaft. Etwas weiter draußen am See wechselte ich auf das Quickblade UV88, spürbar schneller tauchte es ins Wasser, die geringe Länge forderte die Bein und Rückenmuskulatur schon nach knapp einem Kilometer ungewohnt stark.

Ein Blick auf’s GPS zeigte aber bei gleicher HF eine bessere Pace, was wohl der leichter zu haltenden Zugzahl geschuldet war. Im Catch verliert man im Vergleich zum Croslake etwas an Power, macht dies aber in der Zugphase wieder wett. Die Blade des UV88 bleibt nach dem Catch an Ort und Stelle und so lässt sich auch ordentlich Zug aufbauen.

Die Form des konisch als auch oval verlaufenden Schafts, kommt meinen Händen sehr entgegen und ermöglicht dank der texturierten Oberfläche auch mit nassen Händen einen hervorragenden Grip. Vor allem der ergonomisch deutlich bessere Griff bewog mich aber dazu dieses Paddel selbst zu kaufen und in „passender Länge“ zu nutzen.

In einer Länge von 203cm ließ ich vorerst den Griff nur mit Heißkleber befestigen, weil mir schon eine weitere Kürzung des Paddels prophezeit wurde.

Ungläubig paddelte ich das UV88 in wenigen Tagen ca 50km bis nach etlichen Sprinteinlagen, das Paddel brach… Super… ein weiteres Paddel, dass wohl keinen starken Sprints von schweren Typen standhält.

Ohne große Anstalten wurde das Paddel schnellstmöglich vom Händler getauscht und in der Zwischenzeit konnte ich mich mit den zweiteiligen Croslake Marin 2 an meine ideale Paddellänge herantasten, diese liegt nun bei 197cm und ich bin damit am iSup, wie auch am Hardboard schwerst zufrieden.

Mittlerweile hat das UV88 auch schon schwerste Sprints und deutlich mehr Kilometer am Blatt und scheint erstmal zu halten, ich tippe da wirklich auf einen Verarbeitungsfehler oder Transportschaden. Da der Austausch anstandslos funktioniert hat, werte ich diesen Vorfall erstmal mal nicht weiter negativ.

Vor allem bei Distanzen über 10km fühle ich mich mit dem Quickblade deutlich wohler als mit dem Croslake und auch die Belastung für den Unterarm dürfte aufgrund des etwas weicheren Flex deutlich besser sein.

Ist solch ein Paddel notwendig? Absolut nicht… aber ein leichtes steifes Paddel sollte es dennoch sein, wer allerdings wirklich 4-6Tage die Woche am Board steht, dem empfehle ich ein solches Edelteil mal zu testen.

Interessanterweise konnte ich im letzten Urlaub mit verschiedenen Freunden Ausfahrten mit verschiedenen Board/Paddel Kombinationen machen und im direkten Vergleich war die „Laienreaktion“ eindeutig. Selbst wenn zuerst mit dem äußerst leichten, steifen Croslake Marin 2 gepaddelt wurde, empfanden sämtliche Tester das QB UV88 als deutlich angenehmer und wesentlich einfacher zu führen.

Croslake bietet nun ja auch das neue Bonneville mit ovalem Schaft an und wird wohl in einer ähnlichen Gewichtsklasse landen wie das UV88 mit seinen 490g bei einer Länge von 197cm. Der Griff, der tapered oval Shaft mit seiner edlen, griffigen Oberfläche, samt der ausgefeilten Bladeform rechtfertigen meiner Meinung nach zumindest einen Teil des doch sehr saftigen Aufpreises zu den Preis-Leistungswundern von Croslake.

FAZIT

Wer das Beste vom Besten sein Eigen nennen will, ist hier genau richtig, Verarbeitung, Konzept und Gesamtpaket suchen Ihresgleichen. Der Preis ist mit satten 499€ allerdings auch an der Grenze des Erträglichen und dementsprechend sollte man das Paddel auch nur in Gewässern verwenden, wo Bodenkontakt quasi ausgeschlossen ist. Ob das UV88 nun der Tradition der Nobelmarke folgt und über lange Zeit hält, wird die Zeit zeigen. Ich werde auch nach den ersten 500km über einen Zwischenstand berichten.