Hallo Instagram, hallo aus Italien… ein 33 Stunden Abenteuer

Lignano Sabbiadoro, das Eldorado des Pöbels mit magnetischer Wirkung für breite Bevölkerungsschichten Österreichs. Grund genug, um mal eben 1000km am Wochenende runter zu spulen, um sich von den Strapazen in der darauf folgenden Arbeitswoche zu erholen? – eher nicht…

Hier die Fakten,- ich bin mittlerweile doppelt so alt, wie bei meinem ersten „Ligi“-Urlaub. Aktuell standen keine Lignano Polterrunden, noch anderweitige Exzesse am partyerprobten Hausmeisterstrand am Plan. Es musste schon ein verheißungsvolles Angebot die mittlerweile abgeflaute Anziehungskraft der Halbinsel erwecken. Exakt 958 Fahrkilometer und knappe 10h Fahrzeit, standen der Möglichkeit gegenüber, in gepflegter Atmosphäre die Halbinsel mit dem SUP zu umrunden.

Ursprünglich wäre am Wochenende 29/30.05 der Lignano Sup Marathon ausgeschrieben gewesen und wurde wie so viele Events Opfer, der bislang schwer umsetzbaren COVID Schutzmaßnahmen, gepaart mit erforderlichen Vorbereitungszeiten, sowie Unsicherheiten bzgl. Ein-Ausreiserestriktionen. Nur so am Rande sei erwähnt, dass aktuell weder die Ein- noch die Ausreise mit größeren Hürden verbunden ist.

Nachdem der besagte Lignano SUP Marathon eines der Herzensprojekt von Rudy van Haven war und viele Paddler zuvor mobilisiert wurden, sollte dieses Projekt nicht gänzlich verschoben werden, zudem der neue Termin etwas in Konflikt mit der anstehenden WM steht. Somit schrieb Rudy kurz nach Absage des Events eine Einladung zum gemeinsamen Umrunden der Halbinsel aus. Dabei blieb offen, ob die Teilnehmer eine Competition daraus machen wollen, oder einfach nur in Gemeinschaft eine schöne Halbinselumrundung drehen möchten.

Abreise Stadl-Paura, Samstag 13:30

In mittlerweile bekannter Manier und auf alle Eventualitäten vorbereitet, starte ich meine Reise Richtung Salzburg, um meinen Paddelbuddy Manuel aufzusammeln. Manuel toppte meine vermeintlich übervorsichtige Kurztripausrüstung mit einer Sammlung von 4Paddeln, Neoprenanzug und einem gefühlten Duzend an Trainingsshirts. Begleitet von angeregten Diskussionen über Gott und die Welt, war die Anreise schön kurzweilig und so sind wir schon um 18:30 im Hotel angekommen. Italy wie wir es kennen und lieben – Sommer, Sonne, Sonnenschein… oder auch 18Grad und Regen. Wenig verwöhnt durch die letzten paar Wochen, konnte das mittlerweile gewöhnt miserable Wetter die Stimmung kaum trüben. Das Hotel war ja echt voll in Ordnung, Pool, Sauna, Whirlpool, alles was das Herz begehrt, mir aber ehrlich gesagt ziemlich wurscht ist. Das 4-gängige Abendessen schien aber eher ein Auszug eines geplanten 10-Gänge Menüs zu sein. Ein mit Talent gesegneter Schreiberling, vermochte es unaussprechlich nobel klingende Speisen zu formulieren, deren Portionsgröße an der Wahrnehmungsgrenze meines Verdauungstrakts entlang schrammte. Kündigt man großes an, fällt die Note statistisch besser aus als jene, einer realistisch formulierten Erwartungshaltung. Ich gebe diesem Essen vor diesem Hintergrund also eine glatte five out of ten. So durften wir mit Regenschirm nochmal ausrücken, um unsere Mägen mit Pizza und Calamari Fritti zufrieden zu stellen.

A Kugerl Eis, sowie wahlweise Aperol oder Campari Soda zum Abschluss des Tages sollte es dann natürlich auch noch sein. Am Zimmer im 5. Stock angekommen, noch ein kurzer Blick Richtung Meer,- ordentlich Wind und heftige Wellen schürten kurz die Angst dem verheißungsvollen Wetterbericht nicht trauen zu können.

Anreisetag vs. Veranstaltungstag

Neuer Tag, neues Glück…

Yesss, schon in den ersten Morgenstunden blauer Himmel, Sonnenschein , sowie ein laues Lüftchen. Voller Vorfreude auf mein erstes Paddelerlebnis mit Hardboard am Meer verflogen auch letzte Bedenken hinsichtlich der zu erwartenden 23km Strecke. Jetzt noch ein vernünftiges Frühstück, ab zum Parkplatz, Boards abladen und schon kann’s losgehen.

Gepaart mit Manuels Paddelarsenal hatten wir 6 Paddel zur Auswahl und doch entschied ich mich angesichts der guten Wetterbedingungen mein Braca Marlin zu paddeln. Wäre es wirklich ein Rennen gewesen würd ich mittlerweile allerdings wirklich eine Nummer kleiner wählen und z.B. das Jantex Ypsilon nehmen. Unsere deutschen Freunde warteten bereits am Strand bei Gimmis Surfschule und schienen ausgestattet mit Camelbak voll motiviert zu sein, die Sache richtig ernst anzugehen. Ein Blick auf Arnd Dünzingers aktuelles und für die Bedingungen geradezu maßgeschneidertes Starboard Allstar 14×24,5 rief mir nochmals ins Gedächtnis, dass die Wahl des passendes Boards schon für eine Menge Zuversicht sorgen kann. Da ich aber mittlerweile meine ersten 500km mit meinem LightCorp Signature hinter mir habe und Manuel mit dem Fanatic Strike in dieses Abenteuer startete, sollte mich das nicht beunruhigen. Weitere Boards an der „Startlinie“ waren das Mistral Equinox, die Fanatic Strikes von Dagmar und Christian Taucher, Rudys SIC Bullet Airglide, ein weiteres LightCorp Signature, als auch das Sunova Flatwater Faast Pro von Alex Gäbler.

Photo credits: Rudy van Haven

Riders ready? – Naaa, ganz gemütlich 😉

Mit leichter Aufregung, etwas Seitenwelle und leichtem Gegenwind starteten Arnd, Michele, Alex, Rudy und Attila voll motiviert Richtung Lagune und nahmen mir auf den ersten Kilometer gleich mal 200m ab. Kurzer Reminder… es handelte sich um kein Rennen! Die Jungs sind aber deutlich erfahrenere Paddler und man merkt einfach dass sich Routine und Klasse auch bei gemütlichen Ausfahrten deutlich bemerkbar macht. Chris paddlete tiefenentspannt mit seinem Fanatic Strike 2021 in der Breite 22,5 an mir vorbei und bot mir an ihn zu draften. Ich entschied mich aber dafür erstmal mein eigenes Reisetempo zu finden und gewöhnte mich relativ rasch an die abwechslungsreichen und ungewohnten Bedingungen.

Rudy wieß mich noch darauf hin bei der Einfahrt in die Lagune durch wechselnde Strömungen und einigen Bootswellen genau auf die Wasserbewegungen zu achten. Gesagt, getan und so fühlte ich mich angekommen in der Lagune an den Neusiedlersee erinnert. Einmal die Fahrrinne verlassen, konnte ich den Sand im Flussbeet Zug für Zug im Paddelblatt spüren. Nach weiteren 2km paddelte ich gemütlich mit Dagmar, Manuel und Rudy entlang des Kanals. Den Blick in die Landschaft schweifend, setzen wir die Tour, mit Gegenströmung und gelegentlichen Bootswellen, Richtung Schleuse fort. Die motivierten Routiniers kamen und schließlich kurz vor der Schleuse auch wieder entgegen und standen bereit für die ein oder andere Drohnenaufnahme von Chris Taucher. Chris war gefühlt mit jedem gleichzeitig unterwegs und schien sich wie im Zeitraffer an beliebige Positionen beamen zu können.

Photo Credits: Chris Diver

Die angenehme Lufttemperatur von 23 Grad, begleitet von strahlendem Sonnenschein, forderten trotz niedriger Herzfrequenz einen stetigen Ausgleich des Flüssigkeitshaushalts. In der sich weitenden Meermündung konnten wir mit kurzen Sprinteinlagen versuchen die ein oder andere Bootswelle mitzunehmen, um im Anschluss den Anblick des immer türkiser werdenden Wassers zu genießen.

Der Wind zog etwas an, die Wellen wurden auch wieder spürbar, als wir an der Marina vorbei, Richtung offenem Meer die letzten 6km unserer Tour antraten. Beim Verlassen der Bucht eine größere Bootswelle übersehen, nahm ich eine kurze Abkühlung im beckentiefen Wasser. Langgezogene Wellen, der Wind auf 120Grad, untermalt von allerlei Wellen aus sämtlichen Richtungen, forderten meine volle Konzentration. Erstaunlich welche Stabilitätsreserven mein Signature in diesen Bedingungen zeigte. Die Beine sind dabei ständig am Arbeiten und ja… das macht müde mit zunehmend zurückgelegter Distanz.

Manuel paddelte cirka 50m vor mir und ist dank der vom Attersee weitgehend bekannten Bedingungen ganz gut zurechtgekommen. Sein ca. 10kg schwerer Drybag in Übergröße, gepackt mit Schuhen, Neoprenanzug, 3 Wetter Taft und weiteren Sinnlosigkeiten, sorgte zwar für einen tiefen Schwerpunkt, forderte aber auch Manuels skulpturartigen Adoniskörper im Miniaturformat.

Die Paddelfrequenz auf rund 42 Schläge pro Minuten eingepegelt, visierte ich den Ausgangspunkt an und paddelte mit 8,3-8,5km/h Reisetempo und moderatem Puls dem Ziel entgegen. Man kennt das ja von Seen, aber Distanzen am Wasser realistisch einzuschätzen, gehört definitiv nicht zu meinen Stärken.

Als kleine farbige Punkte in geschätzt einem Kilometer Entfernung konnte ich noch die Routiniers Arnd, Michele, Attila und Alex erkennen. Man merkt schon eindeutig, dass die Kollegen einfach in einer anderen Liga paddeln und solche Trips öfter mal geplant werden sollten.

Meine Beine, mittlerweile weich, wie zu lang gekochte Spaghetti, signalisierten rund 500m vorm Ziel, dass die Grenzen nun auch bald erreicht waren.

Am Strand angekommen, ein kurzer Sprung ins Wasser, empfing uns schon Lizzy mit einem Schluck Radler und ich konnte entspannt den anderen Kollegen bei Ihren letzten Metern zusehen.

Freude und Glückseligkeit

A Eiserl und a Radler, von Glückshormonen durchzogen lauschten wir noch Rudys Ansprache und erfreuten uns noch einer netten Teilnehmermedaille in Form einer gebastelten Kette mit schwarzen Gänsefedern geschmückt. Dankbar und mit wertvollen Erfahrungen geprägt, chillten wir noch eine Weile am Strand.

Handmade by Rudy

Hallo Instagram, hallo aus „Ligi“…

Manuels ausständiges Modelshooting am Wasser noch in gewohnt professioneller Art und Weise abgehandelt, verabschiedeten wir uns von unseren Kompagnons und versorgen unsere Boards.

Beim gemeinsamen Mittagessen mit unseren österreichischen Freundinnen und Freunden, wartete Manuel noch mit beeindruckenden Demonstrationen seiner Italienisch-Kenntnisse auf und wirkte dabei fast wie der junge Don Vito Corleone. Einige Tech-Talks später, hieß es Abschied nehmen…

Paddelbuddys… und zwischen unseren Fäusten die Zukunft der motivierten Sup-Paddler mit schweren Knochen

Heimkunft Stadl-Paura, Sonntag 22:30

Einen unterhaltsamen Paddelbuddy als Beifahrer vorausgesetzt, war auch die Heimreise äußerst unangestrengt. Wir waren uns auch einig, dass es nicht immer ein Rennen sein muss, um unvergessliche Sporterlebnisse in Gesellschaft anderer Leidenschaftsgenossen zu erleben.

Vielen Dank an Rudy, Lizzy, Gimmi und euch andere passionierte Paddler und Paddlerin Dagmar die diese Erfahrung möglich gemacht haben. An dieser Stelle nicht unerwähnt möchte ich mich auch bei meiner Frau bedanken, die mir die Fußkette dieses Wochenende mal besonders locker sitzen ließ und sich um unsere wunderbare Tochter kümmerte.

Zum Abschluss noch ein super Videozusammenschnitt von Christian Taucher:

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https://youtu.be/nSTnx74g-lE

Voices of the Mid-Pack

Ende der Winterpause! Mit Superkräften und voller Motivation, auf in die neue Saison!

Zumindest war das verdammt noch mal der Plan!

Von vorne:

Ausnahmsweise möchte ich meine Erlebnisse bei verschiedenen Rennen, aus Sicht des klassischen Mittelfeldkämpfers auf deutsch verschriftlichen. Zum Einen will ich damit ambitionierten Freizeitpaddlern Mut zusprechen, Teil der SUP-Renngemeinschaft zu werden, zum Anderen will ich aber auch meine mich erdenden Erfahrungen teilen. Warum auf Deutsch und nicht wie mittlerweile gewöhnt auf englisch? Zu 80% wird es Leser*innen aus dem deutschsprachigen Raum interessieren… und im Zweifelsfall kann man ja immer noch Google-Translate verwenden 😉

Die Wochen und Tage vor dem ersten Rennen der Saison…

Bis Anfang Mai wollte ich bestens vorbereitet in die Saison starten und hoffte auf ein legendäres Event im Kuchelauer Hafen unter dem Namen Raven van Haven 8.0. Leider musste dieses Rennen auf den 19.06.2021 verschoben werden. Nach einer langen Vorbereitungszeit, vielen Trainingskilometern und ständigem Techniktraining, hoffte ich meine Leistung im Verhältnis zu den anderen Paddlern steigern zu können.

Der regelmäßige Blick auf das Instagram-Profil der unheimlich motivierten SupsportClub-Graz-Truppe ließ allerdings erste Befürchtungen aufkommen, dass mein Trainingspensum wohl auf Dauer keine Platzierungen im Mittelfeld zulassen würde. Was aber tun, wenn weder Motivation, noch Lebensumstände intensiveres Training zulassen?

Druck rausnehmen, das Paddeln wieder als das Seele-reinigende, teils meditative Erlebnis genießen und die Zeit am Wasser einfach genießen.

David Müller, Mai 2021 😉

Soweit die Theorie 😀

In der Woche vorm Legend of OX, einer SUP-Veranstaltung der Spitzenklasse, paddelte ich mit meinem Trainingsbuddy Stefan eine Runde am Attersee. Nach den ersten 5km und anfänglich hohem Tempo, verriet ein Blick auf die Garmin-Sportuhr… das ist mein Limit.

Eine Pace von 6:34-6:47 (8,9-9,1km/h) trieb meinen Puls beim Versuch an Stefan dranzubleiben auf knappe 170 Herzschläge pro Minute. Ungläubig nahm ich das Tempo raus, suchte nach Rechtfertigungen die meine vermeintlich schlechte Form erklären könnten.

Let’s face it…

Wurde ich über die Wintermonate trotz regelmäßigem Training und schnelleren Board langsamer? – Mitnichten… Stefan wurde nur abermals schneller und damit kann ich auch momentan noch nicht an seine Leistungen anknüpfen. Wer viel trainiert, will Ergebnisse sehen und verglichen mit letztem Jahr, stehe ich heute deutlich stabiler am Board bei potenziell höheren Reisegeschwindigkeiten. Angesichts der Tatsache, dass das LightCorp Signature ein schwieriger zu paddelndes Board ist, als das letztjährige Starboard Allstar, muss ich mich mit kleineren Schritten zufrieden geben.

War ich aber Bereit dazu, auch einen Massenstart mit knapp 70 Paddlern am Signature zu überleben?

Die Qual der Wahl

Letztes Jahr „nur“ als Zuschauer anwesend, spekulierte ich bei welchen der ausgeschriebenen Disziplinen eine Teilnahme sinnvoll sei. Zwei Tage hintereinander waren mir dann doch, angesichts der bescheidenen Wettervorhersage, zu viel des Guten.

Also sollte es das Long Distance und das kultige Legend of OX 3km iSup Rennen werden.

Mit First World Problemen der besonderen Art, musste ich nur noch entscheiden mit welchem Equipment ich starten möchte. Zur Auswahl stand mein Starboard Sprint 14×23,5 das fordernde aber liebgewonnene LightCorp Signature 2.0 14×24,75 , eine Reihe an Traumpaddel (QB UV88, Braca Marlin, Jantex Ypsilon und Starboard Lima 2021), sowie mein No-Brainer iSup SIC Bullet Airglide 14×28,5.

Kurzum… ich wollte einfach wissen ob ich das LightCorp Signature unter Rennbedingungen vernünftig fahren kann, ohne zahlreiche Abflüge riskieren zu müssen. Beim Paddel nahm ich das Braca Marlin 94sqi 2pc, was sich im Nachhinein betrachtet als mutige Entscheidung herausstellte.

Der Wetterbericht sagte zumindest auch für den Vormittag noch Regen voraus, von daher war klar, dass ich mal beide Trockenanzüge (Drydor Quantum Extreme & Supskin Shorty) einpacken werde. Getreu dem Motto „Wer weiß was kommt?“, habe ich sicherheitshalber Gewand für 3 Tage, Badehose, 3Paddel und alle erdenklichen Hydrierungsvarianten mitgenommen.

Raceday – Long Distance

Sing: „Voll gepackt mit schönen Sachen, die das Leben schöner machen…“( mit Board ins Weekend Feeling); machte ich mich nach dem Frühstück auf nach St.Gilgen.

Am Veranstaltungsort wurde das COVID-19 Schutzkonzept mustergültig und strikt durchgezogen. So war die FFP2 Maske zwar mein ständiger Begleiter, konnte aber die Freude nicht bremsen, viele gleichgesinnte, freundliche Gesichter nach langer Zeit wieder mal in Natura zu sehen.

Anfänglich leichter Regen und zunehmend steigende Nervosität haben mich dazu bewogen den Minustemperaturen erprobten Drydor Trockenanzug anzuziehen und mich auf’s Schlimmste vorzubereiten. Is ja auch oft Kopfsache; Wenn du weißt, dass der potenzielle Sturz ins Wasser angenehm ausgehen wird, steht man doch gleich deutlich sicherer am Brett (bin zu 50% Deutscher, ich darf das schreiben).

An der Startlinie angekommen ging bei mir der Puls auf über 150 ohne auch nur einen Paddelschlag zu machen. Nach dem Startsignal „Riders ready? Go!“ ertönt ein Schuss, das Adrenalin fährt durch den ganzen Körper und mit maximalem Einsatz wird auf die erste Boje losgepaddelt. Luft ist in rauen Mengen verfügbar, die Atmung kontrolliert, der Puls aber auf Anschlag. Dann kommen die ersten Seitenwellen der anderen Fahrer, kombiniert mit Bootswellen – die ersten Fahrer legen eine kurze Schwimmpause ein – mein Fokus bleibt auf Balance wahren und die Anzahl an Korrekturschlägen gering zu halten.

Habe ich schon erwähnt, dass ich Turns hasse? Als Regular Fahrer kommen mir tendenziell noch eher Linksturns gelegen, die 5 von 6 Turns je Runde waren aber Rechtsturns, also weiter Zittern bei jeder Kurve. Einmal eingependelt, Ende der ersten von drei Runden, probierte ich einen deutschen Landsmann eine Zeit lang zu draften und konnte den Kollegen dann Mitte der zweiten Runde überholen und mir die exzellente Paddeltechnik der beiden schnellsten Damen aus nächsten Nähe ansehen. Auf den Geraden konnte ich die Distanz bis auf wenige, nicht gedraftetete Meter reduzieren, jeder Turn riss wieder eine Lücke von 20-30Metern auf. Auch wenn es laut den Regulatorien zulässig gewesen wäre, habe ich es vermieden die Damen zu draften und musste mangels Sprintkapazitäten versuchen meine Platzierung ins Ziel zu retten. Der mittlerweile stärker werdende Regen, gepaart mit leichtem Wind, ließ keine Langeweile aufkommen.

In der letzten Runde war schon der ein oder andere Schluck isotonisches Billiggesöff nötig, um den Körper vor drohender Überhitzung zu schützen. Muskeln fingen an zu brennen, das Paddel gewann gefühlt von Schlag zu Schlag an Steifigkeit und meine zarten Rehbeine verloren auch etwas an Reaktionsfähigkeit. Schlussendlich gefährdete noch eine ordentliche Bootswelle nahe des Ufers und in unmittelbarer Nähe einer Boje meine Platzierung. Mehr schlecht als recht, konnte mich aber auch diese Herausforderung nicht daran hindern den durchaus akzeptablen 37. Rang hinter den beiden schnellsten Damen ins Ziel zu retten.

Im Ziel angekommen, kurzer Boardcheck, kleinere Kontakte dürften spurlos an meinem Lieblingsboard vorübergegangen sein, – gut so. Mit Glückshormonen überschüttet genehmigte ich mir mit den Paddler*innenbuddys ein kühles Bier zur Feier des Tages.

Ob der Trockenanzug an die Grenze seiner maximalen Wassersäule gekommen ist aufgrund des Dauerregens, oder ob ich mich selbst einfach komplett Nass geschwitzt habe, bleibt ein ungeklärtes Rätsel.

Am Rande sei erwähnt, dass bei diesem Rennen die Creme de la Creme der DACH Region am Start war, wenn auch Kandidaten wie Normen Weber vermutlich meine Platzierung nochmals gefährden hätten können.

Auf der offiziellen Seite des Legend of OX findet ihr die Ergebnisliste und viele weitere Tolle Inhalte, einfach mal reinschauen: https://www.legendofox.com/#lox

Fast wollte ich sagen: „anstecken lassen“ und nächstes Jahr mit von der Partie sein!

Für die Fans der Zahlen, Daten, Fakten findet ihr hier meine Garmin Aufzeichnung. Bedenkt man, dass ich unter Trainingsbedingungen in den seltensten Fällen Herzfrequenzen über 180 erreiche, zeigt es vor allem eines: Rien ne va plus, ich war „All in“

LOX – iSup Race

Mein von Alkohol meist verschonter Körper krampfte bei dem ein oder anderen Versuch sich des Trockenanzuges zu entledigen, für’s kleine Geschäft hat’s aber noch gereicht… keine Sorge. Für einen Kleidungswechsel war ich aber zu faul und trotz des langsam besser werdenden Wetters sulte ich mich weiter im Trockenanzug. Zwanzig Minuten vor dem Rennen musste ich mich noch überwinden das SIC Bullet auf stramme 18psi aufzupumpen.

Der vollkommen Laktat geschwängerte Trizeps krampfte bei den letzten Hüben und zumindest für’s Gewissen, griff ich jetzt zum Jantex Ypsilon 2pc Paddel mit kleinerem Paddelblatt und schonenderem Schaft.

Wenige Minuten vor dem Start habe ich mich neben meinem SUP Idol Michael Frosch in Position gebracht und als die „2Minuten Countdown“ ausgerufen wurden, ging es wieder los…

Weil’s eh wurscht is …

Auf Los kam ich unerwartet gut auf’s Board und sprintete mit aller verbleibender Kraft los und konnte mich mit Mike für knappe 50m an die Spitze des 57Starter umfassenden Feldes setzen. Mike auf gleicher Höhe mit mir ruft mir zu: „Was’n los mit dir?“, ich antworte: „Wart, glei muss i Seite wechseln, dann kannst mir eh davonziehen!“.

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
https://youtu.be/qI2L6Ug2824

Zugegebenermaßen nicht gewollt, aber unweigerlich musste ich das Tempo rausnehmen aber diesmal nur verhältnismäßig wenige Paddler an mir vorbeiziehen lassen. Die Wellen der vorbeifahrenden Paddler beeindruckten das Bullet ebenso wenig wie meine Paddeltechnik. Endlich am Wendepunkt, dem Ochsenkreuz, angekommen, konnte ich abermals einen Rechtsturn nach meinem Geschmack (Radius 10m) ausführen.

Wieder war locker genug Luft zum Atmen, mein Körper machte auch ganz gut mit aber die Körperkerntemperatur näherte sich dem gefühlten Schmelzpunkt.

Ein paar Minuten hieß es dann noch durchbeißen und den für mich fabelhaften 12. Platz sichern. Im Ziel angekommen wurde mir vom Eventsponsor RedBull die verlockend kalte Zuckerbombe angeboten und direkt auf EX vernichtet – Brand gelöscht,- jetzt nichts wie raus aus dem Anzug, bevor sich dieser Prozess unmöglich gestaltet.

Wie gehabt, hier wieder der Link für die Datennerds unter euch:

Learnings…

Learnings? Bin ja kein Motivationscoach…

Fazit

Ja, Fazit muss sein, weil’s ja wirklich schön war!

Die Neuauflage der SUP-Alps Trophy unter der Leitung von Gerd Weisner, machte mit dem gelungenen Saisonauftakt am Wolfgangsee dem prestigeträchtigen Event alle Ehre. Für Neueinsteiger bieten diese Events die Möglichkeit neue Boards zu probieren, bei den ersten Wettkämpfen Blut zu lecken und hoffentlich bald Teil der stets wachsenden Community zu sein.

Herzlichen Dank an das gesamte Organisationsteam, die Sponsoren, alle Paddler*innen und hartgesottene Zuseher, die dieses tolle Event möglich gemacht haben!

Bleibt fit, wir sehen uns bestimmt bald am Wasser, oder danach beim gepflegten Tech-Talk.

Braca Sport – Marlin

A few years ago, in addition to Quickblade, it was the big SUP brands that offered noble carbon paddles. Now established European paddle manufacturers such as Braca Sport or Jantex are also pushing into the market. Together with Bruno Hasulyo the Braca Marlin was designed for the most demanding race paddlers. I chose to test this paddle because I wanted to have a 2 piece high performance paddle I can adjust to whatever board I’m currently testing. While the Starboard Lima or the Quickblade Trifecta stabilize themselves during the power phase, I knew the Marlin would be somewhat „different“.

Once dialed in, a great paddle even for long paddling trips,

No Spine – Subtle 3D Concave

The Braca Marlin has a relative simple blade design without a spine or a dihedral and therefore needs a more controlled stroke to get the most out of it. While Paddles most popular designs use designs that minimized flutter, the Marlin needs some control during the power phase. When you accidently try to push with the upper hand, chances are good you’re loosing power and hit the sidewalls of your board. But why should you try to get a grip on this paddle? Due to the simple design with a wide base it provides lots of grip at he catch and when paddling properly also a good lock ending in a very clean release at the end of each stroke.

While I struggle at the exit with deep, concave designs like the Black Project Hydro FlowX, Starboard Lima, and a little less the Quickblade UV88, the Braca Marlin makes for a very clean and efficient Exitphase that allows you to maintain a higher cadence easier.

I opted for a two piece paddle, because standing height of my boards varies a lot and therefore I wanted to have the flexibility comparing the boards with the exact same paddle. At the Allstar 2019 I’m standing like 6cm higher than with the LightCorp Signature 2.0 and the Sprint and Strike is more like 4cm above waterlevel. In addition I do have the possibility to check if my paddling technique would benefit in different conditions from adjusting paddle height. I found it quite pleasing lowering the paddleheight another 2-3cm when paddling upwind or performing sprint intervals.

Normally I’d feel an adjustable paddle could sacrifice speed maybe a little bit, but in this case flex performance, weight distribution and a reasonable but not too big adjustment range of 15cm feels quite perfect.

Build quality/Construction

To name the exact specification: I ordered a Braca Marlin 94sqi 2-piece adjustable, glossy stiff shaft with carbon palm handle. The shaft offers a lot of grip, even when it’s wet, due to its raw structure. Shaft diamater is 30mm and therefore thicker than most other paddles, people with small hands should be aware of that.

When you get your hands on this paddle you would have no doubt this paddle could maybe last forever. It’s such a sturdy, well made piece of gear without a sign of being fragile like most other carbon paddles in the market. Yes, blade thickness is thicker than those of the main competitors, but I didn’t have a feeling this would disturb performace in any way.

The shaft is beautifully made with up to 27 layers of unidirectional carbon fibers and offers an absolute premium feeling. Until now only Quickblades Diamond Elite Shaft, or Jantex offered such a good and grippy feeling.

Quality is really top notch and I think this paddle will last a lot longer than many other premium carbon paddles when using it in techraces etc.

No sharp edges, solid connection,… as always I like to put on some protective film.

The blade is stiff while having a low profile that enters the water quickly and provides a good, but not aggressive pressure build up during the catch phase. Maybe that’s the case why I went for this paddle for my last trips with 15km+. Neither my shoulders, nor my forearm did show excessive strain after demanding sessions . One thing I noticed, was that when I got I little tired, I had to be more focused keeping a clean technique than with the Lima or the Jantex Ypsilon. With all the stickers and protective layers the Marlin weighs 563g, fairly okay for a heavy duty 2 piece paddle 😉 (183+15cm).

Slim profile but slightly thicker edges compared to QB, Jantex or Starboard.

During sprints I love the way this paddle flexes, it’s definitely one of the stiffer paddles I’ve tested but also forgiving enough to be used for longer paddling sessions. Braca is now offering an even bigger blade for the biggest and tallest guys out there, for me the 94sqi seems to be a perfect fit that suits my paddling technique. I do trust the paddle when loading it with all I’ve got and it’s possible to paddle it casually, without focusing too much on a clean exit.

The palm handle feels quite good but not as premium as the Quickblade Handle. The adjustment system works quite well and I did never have a problem with it disturbing me while changing paddling side and there would also be a more premium metal clamp option. I didnt have the option for this clamp, but as it sticks out a little more I don’t feel I’m missing anything.

What would be your paddle of choice?

This paddle is a nice addition to my collection and since I’m used to this paddle, chances are high I’ll also use it for most races.

Braca provides a special hot glue to mount the blade and the handle, therefore maybe I’ll try a different handle if my preferences are changing.

Final Verdict

So this paddle may not be a solution for everyone, but if you prefer dialing in a proper paddling technique and want a paddle that is well designed and holds up for longer than most other paddles, you should have an eye on this paddle.

Quickblade UV88, Braca Marlin 94 2pc glossy, Starboard Lima XXL 2021, Quickblade Trifecta 96

Fanatic Strike (2019)

Searching for the most capable Raceboard I could possibly handle at the end of 2019, I chose to invest in the most succesfuly raceboard of the austrian SUP Championship. Most teamriders went for the color wise updated 2020 Model which shared the exact same shape, so I decided to go for the 2019 Model in red&white design because I could get a better deal for it.

The Strike is a pure racing machine with incredibly high first stability and a lot of secondary stability. Helps a lot when trying to adapt to this board.

In the beginning it was hard for me to get a comfortable standing position, that would let me transfer power to the paddle as easy as with my SIC RS 24,5. As skills got better, I felt comfortable to use the strike even for up and downwind sessions. But for sure I feel most comfortable, when trying to reach a new lap record at flatwater conditions.

Corona TimeTrial Challenge provided by Chris Diver – Personal Best with the Fanatic Strike 2019

Stability vs riders weight recommendation

Over the course of a year, my body weight typically fluctuates between 88 and 97kg. Especially with a little extra belly bacon, it was noticeable that I had great difficulty moving the Strike in a relaxed manner. I think the Fanatic Strike 14’x21,5″ is perfectly suited for riders sitting in the 70-85kg area. As I’m definitely way above that, it needs a lot of force and high cadence to get this board planing. When paddling more casually, my high weight means that the ideal waterline is no longer given. Either the nose or the stern is then too deep in the water. The sharp edges at the tail should provide a clean and fast water release. Although I have to say that this requires some inital speed if you’re in my weight category.

As stated before, the inital stability is great for such a narrrow board and I’ve been paddling wider boards that are far away from the stability reserves the Strike offers.

One thing where the Strike really shines, is its incredible stiffness.

There are many good carbon composite constructions in the market and for sure a dugout design will have an advantage in terms of stiffness. In this case, some composite boards feel like inflatables compared to the Strike! (for more… go to the end of this article)

Punching upwind sends the nose wavepiercing and with its 274liters , there’s plenty of volume for most conditions. Upwind, most Allwater boards with lots of volume in the nose tend to slap against following waves, with the Fanatic Strike you mostly cut waves like a hot knife through butter.

If things get really nasty and water enters the deckpad, the drainage holes are working great. Only when trying to deal with side chop, my abilities aren’t up to what would be needed. When performing step-back-turns, the wide tail lets you move easily back to the kickpad, without compromising stability. On the other hand – you will have to do that, to get the wide tail sinking.

12,06kg on my weight scale without fin, but with installed ion railsaver.

Comparing the Strike to my Starboard Sprint 2021 14×23,5 , the Sprint is a bit more stable but when comparing it to the 21,5″ Sprint, the Strike has the edge in terms of first stability. With stepback turns I find the Strike to be even easier than the 23,5″ Sprint. The 2020 and 2021 Models of the Starboard Sprint do have more Volume and extremely high sidewalls that serve for an incredible secondary stability, even the Strike can’t match. Overall it comes down to the riders weight and preference which board you’d choose. In my last timetrials I had a slight advantage of 2-4sec/km with the Sprint, as it was easier for me moving my feet without tilting the board too much. I like to place my feet a little further apart, than the Strikes standing tray would allow. Measuring the maximum standing width the Strike gives you 41cm and I’m prefering more like 45-48cm.

If Fanatic tries to dugout the walls a bit, it would have been possible to provide that wider stance, but most paddlers prefer a narrower stance than me… so that’s mainly my own preference.

In austria there are some world elite paddlers, showing that it’s possible to outclass the rest of the field with this board. The three Austrian fastest paddlers 2019/2020 won most races on the Strike 2019/20 last season.

Just one little hint… there are boards, better suited for drafting and also boards that are easier to move with a moderate to fast pace. You’ll still need to be able to generate the force needed that this board works the way intended.

Overall I’d say it’s definitely one of the most stable 21,5″ wide raceboards out there and also easier to paddle than the new 2021 Strike in 22,5″.

Model Year 2019/2020 vs 2021

I did have the opportunity to have a quick paddling session with the newest 2021 Fanatic Strike and while from the outside I didn’t expect much of a difference, but the 22,5″ wide (but lower volume) version, felt totally different.

The new board feels easier to paddle, but it lacks the predictable initial and secondary stability of the older versions. Secondary stability kicks in way later and therefore I think the riders ability should meet the new requirements.

Strong Sprinter!

While the LightCorp Signature 2.0 provides some smooth and effortless glide, the Fanatic Strike can’t offer that sensation, but it’s a pretty stable board for sprinting. A wider tail prevents the board from sinking the tail too much and the concave creates good stability while planing. When I try to reach top speeds, the Signature sinks the tail and the voluminous Nose lifts up instantanously. So when you hit more than 12km/h, it’s hard for me to keep the balance while paddling full on. With the Strike,- steering becomes more sensitive, when hitting planing speed but you don’t get a „loose“ feeling.

Different board concepts, same speed?

Flatwater Dugout Boards like the Fanatic Strike, or the Starboard Sprint try to keep enough stability while getting narrower and narrower to push the limits year after year. Other concepts like the lightweight, round bottomed LightCorp Signature 2.0 need to be much wider to be manageable, but once dialed in one could be equally as fast with it. Even though I love the glide of the Signature, narrower boards have another big advantage: you can paddle them more ergonomically.

So what?

If the Strike would have been my only board in the last season, some races would have been doable, but I’m sure it was a wise decision to stay with wider boards, more suited for my weight class. In a pure timetrial race, the Fanatic Strike was clearly faster than my previous SIC RS or the Starboard Allstar 2019. In my comparison I could be faster by 2min over a distance of 10km… that’s a lot.

So, if you are in the right weight range, the Fanatic Strike is a very capable race board with the proven abilities to be a leaders board.

Let’s say you feel more comfortable in the midpack and want to have a more versatile board, there are other options you could go for.

In the world of flatwater racing boards, this is a narrow but stable, incredibly stiff piece of gear that you can work your way up to the podium.

As always I want to thank you for reading my articles and please let me know when you want to know something else!

Wanna see what I mean with „stiffness“? Watch this:

Goodbye 2020 – Hello 2021!!!

Today I had a different sensation of paddling… without having a look at the heart rate , technique or other performance related metrics, I set my mind free and thought about 2020 as a paddling year.

Here’s my 2020 SUP Calendar in Pictures:

Paddling community

I felt so grateful for the support I received from various dealers / companies, the Corona TimeTrial Challenge organized by Chris Diver, the commitment of Rudy van Haven and other race directors who managed to get so many races organized as one could wish.

But that’s not all… many people have encountered that SUP is the perfect social distancing sport.

I experience this community as an incredibly well-connected, passionate collection of sports enthusiasts. There are so many nice people that I have met through this hobby and real friendships have formed.

To all interested parties and beginners out there, we look forward to getting to know you

If I can help anyone, whether on the water or online, get in touch!

Build your community, share the excitement, and stay passionate.

Things to come…

The European paddle manufactures Braca Sport and Jantex have some great paddles I’d like to introduce to you!

Speed comparisons will be made and I would also like to talk about differences in board design. Maybe it can help one or the other with the choice of equipment.

I’ll also present some gadgets I love to use for SUP.

Boards are not fast, the paddler makes the difference … technique and training are crucial, but the board should still fit the paddler. At this point I try to be of support with my reports and reviews.

Finally… I will post my final review of the Fanatic Strike and hopefully many more 😉

Happy new year

I wish you a happy new year 2021, lots of great paddling adventures, time for your loved ones and stay healthy!

Sincerely yours, David

LightCorp Signature 2.0

There are raceboards in the market that trigger a special „I want to have this thing“ feeling.

However, if this feeling is faced with a lot of uncertainties, the risks and opportunities must be weighed up.

Legend of OX, the Mantra, Freeracer and the Signature 2.0

At the Legend of OX 2020 I had the opportunity to do some short testrides with the LightCorp Mantra 23.2, the brand new Freeracer in 14×26 and of course the Signature 2.0 in 14×24,75. The Freeracer has a really nice shape and its surprisingly fast while being agile, with the Mantra I had high hopes this thing could be a lightweight version of the easy to paddle Starboard Sprint 2021. Although being equally as wide and sharing some design similarities (supposedly), these boards do feel totally different. I didn’t feel comfortable right away and while first stability was quite okay, I did struggle without having secondary stabilty I was used to.

5 weeks later my own board arrived

Gerd Weisner told me I should do a short ride with his own Signature 2.0 in 24,75″ width. First I told him that I didn’t think this would be a good idea, because I heard that this beast is really difficult to paddle and I didn’t mean to embarrass myself. He told me that it initially might roll more than other boards, but it has some great secondary stability. So I decideded to go for a short test and when I started to trust the Signature, it got firm when leaning to much towards one paddling side.

First impressions

I don’t want to say that it was easy, but with a little practice it was definitely manageable.

The low inertia, effortless glide and good secondary stability, paired with a standing area at water level made up for a totally new expierience.

A hollow racing board with a far better carbon/price ratio than any other brand in the world, a great shape that can be fast in many conditions, a customizable design and a passionate founder with a lot of hydrodynamic knowledge were the biggest pluses for me.

Pure Carbon Porn …

Evolutionary stages

The LightCorp Signature 2.0 in its current stage of development was able to dispel all the concerns I had in advance. With a recognizable stiff chassis and a reinforced base due to additional stringers in the deck area and many small improvements, I decided on this board.

While Gerds Signature had a stiff chassis with a flexing standing cockpit area, my board is as stiff as one could wish! I can happily tell you that this will be standard for all new Signature 2.0 Models.

The minor downside for weight weenies… my Signature weighs a still fantastic 10,19kg without fin. With the RS Pro Railsaver (not necessarly needed) and a standard fin you still have a weight of 10,5-10,7kg and that’s easily 1-3kg lighter than most competitors.

Reinforced and only finest materials lead to an excellent low weight of 10,2kg

Differences Hollow vs foam core Boards

Compressive strength is way better with this construction than most eps sandwich constructions as there’s used much less carbon/fiberglass in conventional products.

One thing comes to mind, what if you somehow manage to get a hole in your board? This is a double edged sword as it could fill your board until it sinks. However, when you repair this hole, you won’t suffer from a water-soaked eps core making your board heavier than it once was.

You can instantly feel the low inertia, two or three strong strokes and you’ll glide with traveling speed.

The finish of this board is quite perfect and it leaves a feeling that this thing could last forever when taking care of it.

A Gelcoat finish could probably chip, but you have way less issues with paddlemarks and once you polish your board, it’ll look like brand new.

These boards are actually unique pieces that are built by NELO in Portugal.

Wile waiting for your personal masterpiece I was curios about the design in real life. As every painter seems to add his personal note, the end result was a little different from what I’ve expected – Don’t get me wrong, it’s a matter of personal taste, but I’m truly in love with this design!

Expectation vs Reality

If you don’t like my colors don’t worry… there are 7 templates and 25 colors to choose from.

This leads to a crazy 10.000+ different design options!

How does it feel?

Once used to it there are many things to like about this board

As I’ve stated before it’s definitely a challenging board for its width but with the right fin a some practice you start getting more and more comfortable.

Due to the low weight it’s easy to get the Signature of the line but it took some time feeling confident enough to put power on the paddle without wiggling to much. Compared with the Sprint I’d say it’s comparable with the 21,5″ Sprint in terms of initial stability.

The reason for the reduced initial stability comes from a convex bottom shape coupled with a relatively narrow tail and a even more rounded front. There’s also a big advantage of this design as you’re not creating drag when leaning the board slightly. Boards with wide tails, like the Fanatic Strike do suffer from drag when you’re not able to keep the board leveled.

Let’s talk about board width …

Narrower boards are faster than wide ones, lighter is faster, there are many claims that are not always true.

Boards are designed with a waterline in mind of the shaper and this topic is much more complicated than judging board volumes or project bottom areas. You want to keep the wetted area as small as possible while keeping the desired waterline to get a board moving fast. So volume distribution, displacement and rocker lines have to fit to the paddlers weight. Gerd is a full sized powerhouse with about my bodyweight. The LightCorp Signature 2.0 14×24,75 is still his go to board for most races, as it perfectly suits skilled paddlers with a little more weight.

I’m going to do some speed comparison tests with the Starboard Sprint, the Fanatic Strike, and also my Allstar. By now, I can tell you that while I’m working on my basic endurance, I’m reading some fantastic paces that keep me excited for these tests!

Paddling this board since 5 weeks I did about 120km and every time I do feel more comfortable with it. I’m a big slough when it comes to turns and moving on a board and yes… I know that I do have to practice it in the future. But it’s winter and with temperatures around freezing, the best drysuit can’t get me going for a bit of swimming. All this in mind I see myself doing some turns and getting my muscles firing faster to get more control in several conditions.

Two weeks ago I had to deal with 2-3Bft and I had to smile a lot as it was a great pleasure with the Signature 2.0.

Things I hate

I am a really hard person to be satisfied because I often can’t get small abnormalities out of my head. Let’s say you’re out on the water for a relaxing paddleboarding session and hit a few leaves in the water … with the Strike or the Sprint I have to lift the nose a bit to get rid of leaves sticking to the sharp slicing nose. Not with this one! When I’m moving on deck I don’t want to feel a board flexing, even when I’m hitting some bigger waves. When I play around and tilt a board left to right, I don’t want the deck to flood because my feet get colder in winter and it just bothers me.

Yes I’m picky.

None of those mentioned things that could disturb me stays true for the LightCorp Signature 2.0.

They even invented a greatly working drainage valve that prevents water from entering the deck area although providing a very low stance at water level. And if you want 4 instead of my two drainage holes, because you’re loving it to get that big nose buried (that’s a challenge I haven’t been able to accomplish by now) they can build that board as you want it.

For LightCorp I see one big disadvantage for providing hollow boards… it’s not as easy to change shapes and details from year to year as most of their contenders are doing.

But I don’t think that’s necessary, once you’ve found a good shape.

At this point I can’t tell you if this is the fastest board I’ve tested by now and at the same time I see myself starting next year with either the Sprint, Allstar, Strike and the Signature… but only if I have a feeling my baby won’t get hurt 😉

I love the design of my board, what would be your preferred look?

Could it be love?

Many years ago I’ve watched a report on tv on the topic Objectophilia where a chubby guy was totally in love with its steam locomotive – what a crazy observation…

Why does this come to my mind now?

Jokes aside…

While I’m not prone to falling in love with my gear, once I begin to connect with this board, I will completely understand.

Having the ability to choose your preferred design and getting a customized board is a feeling of luxury only few brands can offer.

I’ll update this post as I’ve done some more testing and please let me know if you do have any questions.

Jantex Watch Holder

Todays smartwatches from Garmin, Polar, Suunto, Apple & Co do have great options to track your route, get all stats, do the navigation and you still can see what time it is!

Even the best smartwatches aren’t the best piece of gear when reading your current speed without latency, you can see if a certain paddling technique seem to work for you. If you want to keep a constant look at your heart rate, distance, pace, … maybe the new Jantex Watch Holder is the right gear for you.

Designed for kayaks, rowing boats, canoes and last but not least SUP the new version looks quite nice!

Will it float?

Although the watch holder sits tight on top your deck, you might place it at a spot where you could hit it and throw it in the water. I did try if it floats my Garmin Fenix 6X Sapphire which is by no means a lightweight watch with its 93gramms.

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https://youtu.be/b_Y_kfrm3t0
Jantex Watch Holder floating a 93g Smartwatch

Thanks to its design, a firm mounted watch can easily float, if it somehow comes off the board.

Nice piece of gear, visible due to its color, low cost, pleasing design and you have the possibility for customization.

Did I mention that Jantex doesn’t just make these accessories?

Jantex is a well known paddle manufacturer in the world of kayak and canoe sports. Their products are made in the EU, high quality and they even have a SUP Paddle – the Jantex Ypsilon

Soon I’ll do a review of this paddle, so stay tuned!

Starboard Lima 2021 – Review

Quite some time ago I announced to do the comparison of the Lima 2021 vs Quickblade UV88 & Quickblade Trifecta 96.

First of all I want to let you know that my first impressions got confirmed every time I went back and forth testing those premium race paddles. On the catch the Lima has some rapid pressure build-up and it’s very easy to keep control, no matter what power you put on the blade.

Easy on the catch and instant transfer of power

In the past weeks I found myself always getting a grip on the Lima when choosing my paddle, I do get the best distance per stroke and I feel totally connected from catch to exit.

Lightweight Baby …

The weight of the uncut paddle was exactly on par with the numbers you can read on the official starboard website (in this case 411g for 219,5cm) . Cut to 194cm the weight of 385g is incredibly low, while being tough enough to withstand even heavy sprints with full power.

Construction

The construction is impeccable and there are no sharp edges that’ll screw up your board. When having a closer look to the edges of the blade you can see the 3K carbon infusion rail which begs for avoiding ground contact.

I put a 3M protective layer on the edges of the blade to protect the board and paddle

Initially I had to work on the exit phase as the Lima quits pulling to far behind your feet with getting stuck. This is no longer a problem and I’d say the Lima is definitely easier to paddle correctly compared to the Quickblade UV88 , but when comparing it with the Trifecta 96 I do have mixed feelings. The Trifecta 96 has a very smooth pressure build up and lots of power during the power phase, but the aggressive hooked blade tip of the Lima serves for such a connected feel the Trifecta doesn’t provide. Guess what… there is an advantage of the Trifecta Design, due to the forgiving blade shape it’s easy to steer the board and when you missed the sweetspot at the exit it won’t punish you.

Starboard is claiming that you don’t need to worry about paddle alignment and this is totally true, period.

It sounds like I’ve found the perfect paddle for my current paddling style. Yes, it might be my go to paddle but there are two more things to consider …

Stiffness/Flex

The shaft bends a lot when putting lots of power in your stroke

Flex in the shaft is not a bad thing as a paddle feels easier on your joints and shoulders, but besides loosing some power when stored energy is not given back until you’ve finished the power phase it’s also the way a shaft flexes. While the diamond elite shaft of the newest Quickblade paddles feel very stiff, they do have some flex in the upper area next to the grip. Some paddlers do find them too stiff and I could never understand that, until I did lots of sprint training at the end of this summer. If you’re not really carefully with warming up and knowing your limits, you can easily hurt yourself while trying to snap your QB 😀

When doing longer sessions with average speeds of 8-8,5km/h I never had a feeling that there is too much flex in the Limas shaft. The opposite was true… after some kilometers upwind, the shaft felt incredibly stiff without putting to much stress on my elbows or my shoulders. I’d say for most paddlers up to 80kg the S35 shaft should be perfectly fine, if you love that firm shafts you could try the S30 shaft or look elsewhere.

To be fair I have to adress that Starboard is offering an even stiffer shaft than the S35, but when sprinting I can feel that there is still some energy stored in the shaft when releasing the blade.

So far so good, but wait a minute … I said that there are two things to consider!

„New Super Handle …“

The type of handle you are most comfortable with, depends on your personal preferences …

While I totally love the hand flattering and perfectly sized QB handle, I really can’t understand why Starboard is offering a stunning 9 (!!!) shaft options, while only offering one type of handle. The so called New Super handle is a handle which takes time getting used to. I do feel comfortable with it, but the QB Handle fits better when you’re not gripping parallel to your knuckles. While some paddlers found this handle quite okay, I doubt that Starboard will gain a large fanbase of it.

Avoid putting your hand in an ergonomically bad position!

Final Verdict

The deep concave serves for instantanous grip at the catch

Naming a 87,5sq inch blade a XL paddle feels strange, but the deep concave serves for excellent grip and direct feel some >95sq inch paddles can’t provide. If you’re searching for an extremely lightweight paddle with lots of shaft options, you’ll definitely want to have a look at this great paddle.

Once used to this paddle, it is difficult to feel comfortable with other paddles.

Paddlers below 90kg who prefer higher cadence and aren’t as fast or strong as the Hasulyos, Boothy & Co shouldn’t be shy to keep an eye on the smaller blade options Starboard provides.

Here are my subjective impressions expressed in numbers:

Starboard Lima S35 XLQB UV88QB Trifecta 96Croslake Marin 2Jantex Ypsilon soft shaft 87″ 2 piece
Ease of Catch97988
Grip at Catch98777
Grip Power Phase98887
Exit57888
Stiffness689108
Haptic79879
Weight97767
Handle5101075
Quality88879
Price32274
QB UV88 with diamond elite shaft model 2019, QB Trifecta 96 2019 round tapered shaft, Crolake Marin 2 7,5″ wide, Yantex Ypsilon Medium Minus 87sqinch soft shaft 2 piece

Coming up next: Starboard LIMA 2021 vs Quickblade

This year I was able to get a lot of different paddles in my hand and ended up using the Quickblade Trifecta 96 for sprint as well as long distance races … Perfectly balanced, very pleasing handle and easy to paddle. With the UV88 I struggled a bit to get a clean Catch but it fits my taste in terms of stiffness and blade grip.

So why testing another paddle?384g

Recently QB seemed to do a little Update on their fabulous Diamond Elite Shaft and maybe even to the Blade Edges to get the weight down a little bit. My Trifecta 96 cut to 195cm with round tapered shaft as well as the UV88 cut to 197cm are just a tad under 500g.

I didn’t have the opportunity to test all the different shaft and Blade options that Starboard has to offer in their LIMA 2021 Lineup. I was a bit curious about naming a 87,5sq inch Blade an XL Blade. With an aggressive deep concave and a wide Blade tip this paddle caught my attention. I ordered the XL Lima 2021 with the round S35 shaft.

The weight Starboard is publishing on their site was exactly what I weighed in for the whole paddle at its maximum length. Cut down to 194cm it weighs 384g.

First test was quite promising as the blade is easy on the catch and provides a lot of grip while the shaft flexes more than I’m used to. It’s still very efficient and way easier on my shoulders when performing some intervals.

At the moment I try to get a clean exit, as the Lima tends to stick definitely more than the Trifecta which is my go to paddle when not focusing too much on a perfect technique.

The low weight is just amazing and I’ll do some tests to see if that flex leads to losses compared to the Quickblade opponents.

Stay tuned, there’s more to come 😉

Starboard Sprint (2021)

Starboard Sprint 2021 Header

Now that I’ve paddled the Fanatic Strike for almost a year and the decision was made to choose „safer“ boards from race to race, I had to look for something new.

During the time trials in the first half of the year, the Strike turned out to be the fastest board. Nevertheless, I did not get warm with the Strike, especially during more leisurely training rides, because it seemed impossible to me to find a position where a efficient waterline was the result.

After a first test session at lake Neusiedlersee I was really impressed about the Starboard Sprints ability to punch upwind while providing lots of secondary stability when struggling to keep the balance. But it didn’t feel so comfortable that I would start a race right away.

Challenge is good, feeling comfortable is better

I didn’t want to make the same mistake as with the Strike and this time I wanted a board that felt really good and comfortable for the first few meters. Since the Sprint 2021 21,5″ was a bit more nervous than the Strike, I decided to order the Sprint in a size larger.

Starboard Sprint 2021 14×23,5 perfect size for heavier (85kg+) paddlers …

The standing area is greatly widened due to the dugout rails and provides a lot of room for proper foot placement.

Searching for challenge? Try the Wuux Race Sup in 19″ width 😉

On my first trip with the sprint, I was able to significantly reduce my best time at my home spot.

If this time it goes the same as in the past, the times on the home track should also be realizable in the race:

9,1km/h in Q3/2020

So it seems like feeling comfortable, coupled with an efficent board design, looks promising.

Subtle changes,… refining what worked well in the past

The Sprint and the Allstar 2021 not only combine the updated look, but also the updated carbon sandwich construction ensures load-optimized improvements.

Except for the fact that both models are now dugout designs, this where similarities come to an end.

It is immediately noticeable that the Sprint has very high, slightly sloping sidewalls. These ensure large safety reserves if the initial stability is overused. The new nose design sheds water quite efficiently without wrapping over the entire nose, when hitting bumps.

Especially in upwind conditions, I really like the very calm handling of this board… It’s not as playful as the Allstar, but it’s very effective at maintaining glide and the sharp nose makes it possible to stay on course. When facing bigger bumps the high sidewalls tend to push you back when loosing stability, although I have to say that I do have to work more when having sidewaves. The Allstar had a looser feeling and also the RS was easier to deal with sidewaves.

On my home spot, I mostly have to deal with eddies and high currents, and this doesn’t push the nose around as much as the Strike, but it’s definitely more challenging than the Allstar. Same scenario when drafting, but because of the high volume, you don’t have to change your foot position as often as with the Strike.

The standing tray seems to be about 2-3 cm higher than the Allstar’s (2021). This prevents water from entering that often and helps keep the ride dry.

Shallower bottom concave, wide tail…

Allstar 2019 24,5 with deep center concave compared to the shallower concave of the Sprint 2021 23,5

If you’ve read my previous reviews, you know that I’m basically a big fan of strong concaves in the underwater hull. Why? It serves for stability and lift.

In the 2021 Model, Starboard went for a shallower concave to reduce wetted surface area and further increase speed. I can safely say that the sprint is clearly faster than the Allstar 2019 & 2021 (24,5) in flatwater conditions.

Do you give up a lot of stability for those 10-14 seconds per kilometer?

The answer is no, but you should be aware that the secondary stability sets in very evenly and leaves a lot of room until you really have to counteract it. Overall I’d say the Sprint is relatively easy to paddle for it’s width, but both the Allstar and SIC RS might be a little bit easier to handle.

Due to the high sidewalls it’s possible to lean it to extreme angles.

I am currently noticing that I like to take the Sprint in whatever conditions and never have the feeling of being better off on another board.

Currently I’m trying to find out what fin setup I like most, but by now I feel most comfortable with the stock Race Ultra 2.0.

The Sprint is a great board when heavier riders (85 – 100kg) are searching for a flatwater orientated board that’s not shy of hitting some bumps. It provides good speed without challenging its rider.

Soon I’ll try to give you some more impressions and I’ll do a comparison with the LightCorp Signature 2.0 24,75!