Face the reality . . .

It was an odyssey getting my LightCorp Mantra and it was quite different to what I expected… NELO has made some changed in the production to get the build quality back to a level they are known for. When the Mantra arrived it was nice to see that it was built like a tank, stiff standing area and extremely stiff rails made up for a quality product you’d expect.

In terms of weight, all the material built into this board made up for “not so light” 12kg without fin, railsaver etc… Initial impressions: Glide… just perfect, even better than my Signature 2.0 24,75 but comparable to the 23,85 Signature, I could test in turkey this spring. There was only one big problem with the Mantra: I don’t have the skills to paddle such a board outside the mostly flat conditions I’m having on my local spot.

Turns are way harder to manage, compared to the Signature and therefore I asked Gerd Weisner if it’s possible to trade it to a LightCorp GT I could also test at sports camps in turkey.

Yes… the Mantra is faster, but the GT is way easier to manage.

The GT is totally different to the Signature & Mantra and doesn’t share the effortless glide sensation but it has a wide tail, low rocker and relatively sharp rails. Therefore primary stability is comparable to an SIC RS 23″ but due the lower weight and even wider tail it’s a great board for sprinting.

While I’m still having troubles hitting topspeeds above 13kph with the Signature, the Mantra made it easy to hit even 14kph without loosing control. Once a sidewave hits the board, I’m lost with my current skills.

The Mantra is even more suitable to float heavy weight paddlers, but you need skills for this board.

The GT is a flatdeck board and therefore shares the same advantages and disadvantages most of these Boards. I had the Opportunity to paddle a 2020 Fanatic Blitz 25,5 and while this board was about as fast as the 2019 SIC RS 24,5, it felt way stiffer when paddling upwind. In Turkey the GT reminded me at the RS in terms of flex, but I had one more complaint… even the standing area flexed a lot. While some paddlers do find that quite pleasing, I want my boards to feel as rigid as possible, otherwise I also could get an inflatable. The Fanatic Blitz was by far the best experience in terms of Stiffness and also extremely light for such a big boys board. I can highly recommend putting that board on your list if you’re searching for a versatile and stiff flat deck board!

From the top-view, one might think they share a lot of similarities… the Bottomshape and Rails make the difference.

So why choose a Signature GT?

I asked Gerd if it would be possible to get a GT with additional stringers in the Deck area to make it as stiff as possible. He told me that this will increase the boards weight to more than 10kg, which is still way less than most other Boards of this size.

Lightweight, Baby…

Why not… I’m not able to manage potentially faster boards than the Signature and a flatdeck Board should be in every collection 😀

Hopefully I can do some tests in near future and see if it will be only a training board, or in the best case a nice addition for conditions, or disciplines where the Signature does’t feel like a perfect solution for me. In the world of Hydrodynamics every design has it’s pros and cons and the rounded bottom contours of the Mantra and the Signature serve for a greatly reduced wetted surface area and therefore sensational glide. A narrow tail is easier to sink in downwind situations and you don’t have to move around that much to turn a board. On the other hand it requires an ultra clean paddling technique to keep a board leveled, when you want to hit higher topspeeds.

The Signature glides just perfect at every speed, the GT creates a lot of stability, although being 1,25″ narrower.

As stated many times before… not a board makes you fast, the paddler is the motor and so I’m planning to step my game up a bit. With my focus on classic weight training, I could gain some muscles, but in the same time I enjoyed life with lots of good food and drinks. At the last race at lake Wolfgangsee, I was shocked that my cardiovascular system wasn’t able to perform as I’ve expected.

Consequence – I’ll have to focus on my SUP training much more to get better in my main sport.

What’s up with the JANTEX Ypsilon review? – I’ll do a short review after I paddled lots of km with that piece of gear. I also did a order on the Quickblade T2 as I learned that I don’t have that permanent tennis elbow problem when I’m using my UV88. I’m always experimenting with my paddling technique and with a proper clean pull I’m able to hit good average speeds with the UV88. At slower boards I felt that an even smaller blade would be a nice addition for long paddle sessions. And of course… many of you asked me what I think about that paddle, but I couldn’t give you the answer as I only paddled it once for a couple of kilometers.

Jantex Ypsilon 92

Von nix kommt nix…

Es gäbe aktuell viele mögliche Gründe, die ich anführen könnte, um das bescheidene Abschneiden beim Legend of OX 2022 zu rechtfertigen… Im Grunde genommen isses aber relativ einfach. Momentan bin ich komfortabel in Winterspeck eingebettet und schlichtweg viel zu faul gewesen, um nötige Trainings zu machen.

Weapon of Choice… und trotzdem kann das Board nichts dafür 😀

What happened?

Am Samstag wurden die Techraces veranstaltet und mangels vernünftiger Vorbereitung und zahlreicher Ängste im “Wash” der anderen Fahrer einen Abflug zu riskieren, habe ich mich für das “alte” SIC RS 14×24,5 entschieden. Grundsätzlich war ja auch alles okay… Auf den ersten 100m konnte ich ordentlich Tempo machen, um dann zur Abwendung eines Crashs (Boot an Boje) mich einzureihen und Tempo rausnehmen zu können.

Das Shirt, wie man sich einen guten Film vorstellt… spannend!

Nach vermutlich 200m war aber dann die Luft draußen und mein Körper rettete sich im Notbetrieb über die LongDistance verdächtigen 1,5km. 😀

1m nach dem Start und der Puls auf 180.

Optisch ein Kugelfender mit hohem Schwerpunkt, wuchtete ich das RS bei den Rechtsturns um die Bojen, um mich dann über den einzigen Left-Shoulder-Turn zu freuen und ein paar Meter gut zu machen. Ich war fertig… Im Ziel angekommen war ich zum einen froh, diese Kurzstrecke ohne Sturz überstanden zu haben, aber auch enttäuscht wie sehr man doch in wenigen Wochen abbauen kann.

Heillos überfordert mit den zahlreichen Rechtsturns

Sieht man sich meine Statur an, erkennt man selbst mit 8 Dioptrien auf den ersten Blick, dass es um keinen Ausdauersportler handelt. In Sachen Krafttraining war ich im Winter nichtmal so faul und kann hierbei auch ordentliche Leistungen halten, mit der Ausdauer ist das genau umgekehrt.

Lago di Manuele & David

Die Hoffnungsrunde war ähnlich bescheiden und mein Pornobrillenspezi im ultraknappen Höschen konnte sich über seinen ersten Sieg über mich freuen. Scheint von der Sorte Stehaufmännchen zu sein und war echt verdammt gut drauf an diesem Tag! Derzeit hilft noch, dass er nicht ganz so schnell ist, wie es sein Adonis-Körper vermuten ließe. Auf dem richtigen Weg ist er aber auf bestimmt, wohl auch dank des Trainings von Chris Diver.

Chris war übrigens wiedermal unheimlich gut drauf und ich schöpfe Hoffnung… Schlanke Waden kann ich auch bieten, hilft wohl bei der Erreichung von Topspeeds.

Jeder Statiker schlägt bei der Dimensionierung mancher Beinchen die Hände über dem Kopf zusammen..

Long Distance, neuer Tag, neues Glück… oder so…

Wenn 1,5 km ein konditionelles Problem darstellen, einfach mal ein schnelleres Board nehmen und easy ins Ziel kommen – soweit der Plan.

Das Mantra ist zu schnell für mich… das Signature der perfekte Mittelweg

Am Sonntagmorgen waren die Erwartungen nach den erdenden Ereignissen des Vortages stark gedämpft, aber ins Ziel kommen sollte ein noch erreichbares Ziel sein.

Kurz vor dem Start frischte es etwas auf und das Wasser wurde etwas unruhiger, offensichtlich aber noch innerhalb des Komfortbereichs meines LightCorp Signatures. Ein Kurs im Uhrzeigersinn gesteckt, in Form einer fetten Sieben, barg ein weiteres Risiko… Right-Shoulder-Turns! 5 an der Zahl und wieder ein netter LS-Turn zu meiner Rettung. Upwind fiel es mir leicht auf Konkurrenten aufzuschließen, um mich an den Turns wieder etwas abhängen zu lassen. Schlussendlich konnte ich aber noch in der letzten Runde 4 Konkurrenten überholen und bin daher zufrieden mit meiner “Leistung”. Auch für Spezi No. 1 war es der zweite Tag in Folge an dem er mir wieder gezeigt hatte, dass Training tatsächlich Sinn macht. Herzlichen Glückwunsch lieber Lago di Manuele! Ich bin mir sicher, dass nicht nur die in RAL9016 glänzenden Zähne einen tollen Gesamteindruck hinterlassen haben. 😀

RAL9016 & David

Hero of the Midpack

Auch beim Techrace wurde es Stefan gelegentlich zu heiß…

Stellt euch vor ihr habt ein Custom-Holzraceboard, dass die Sonne scheut wie Graf Dracula und trotz einer Carbonboard-sprengenden Konstruktion, schafft man’s beim dritten Paddelschlag das Deck mit dem Paddelblatt zu durchbohren…. Ich für meinen Teil hätte das Rennen an dieser Stelle vermutlich abgebrochen. Stefan machte sich aber zurück ans Ufer und schnappte sich kurzerhand ein verdächtig schnell aussehendes Race-iSup von StandUpPaddling Salzburg in der Dimension 14×26″. Er startete mit über 10 Min Versatz das Rennen und kam knapp 5 Minuten nach mir ins Ziel! Wäre wirklich interessant gewesen zu sehen, was da drin gewesen wäre.

Was lernen ich aus diesem Wochenende?

Es ist nach wie vor die coolste, entspannteste Community, die man sich vorstellen kann und das LOX ist einfach ein Pflichtprogramm im Rennkalender. Vermisst habe ich die legendäre Moderation von Rudy van Haven, der quasi Heinz Prüller, Alexander Wurz und Ernst Hausleitner der Sup-Szene in einer Person vereint…

Norbert Hödl on Fire, oder wenn der Schüler dem Meister gefährlich nahe kommt!

Ich für meinen Teil muss einfach den A**** wieder hochbekommen, an meiner Bikinifigur arbeiten und Intervalle fahren. Auch wenn Mr. Lago di Manuele eine seiner Meinung nach unwiderstehliche Ansicht von hinten bieten, möchte ich mich noch nicht so recht an diesen Anblick gewöhnen.

Vielen Dank an die Veranstalter und das tolle Team, aber auch an alle Teilnehmer*innen die dieses Wochenende wieder zu einem Spektakel der besonderen Art gemacht haben.

Sprintking Andrey Kraytor mit meiner Frau in der Funktion als Schwimmscheibenvertreterin (danke für den Kinderdienst!!! )

Aktuelle Entwicklungen – Ausblick 2022

Nachdem ich im letzten Halbjahr mit neuen Artikeln etwas ausgelassen habe, hoffe ich, 2022 wieder mit einigen neuen Tests die ein oder andere Hilfestellung geben zu können.

An dieser Stelle möchte ich mich auch ganz herzlich bei den vielen Leser*innen bedanken, mit denen ich mich im letzten Jahr austauschen durfte!

Wo bleibt das LightCorp Mantra 23.2 ?

Seit mittlerweile mehr als einem halben Jahr erwarte ich die Lieferung des LightCorp Mantras 23.2 in der aktuellen Version mit deutlich tieferem Stand. Ich hatte das Board schon im September 2021 bekommen, musste es aber durch einen Verarbeitungsfehler der Drainagen wieder retournieren… So etwas sollte nicht passieren und wäre nach Vorgabe seitens LightCorp laminiert worden, wäre ich auch schon lange am Wasser mit diesem Teil. Wir werden sehen, wann NELO das in den Griff bekommt und ich diese Rakete bewegen kann.

Formverlust?

Leider muss ich seit Mitte September einen stärkeren Formverlust verzeichnen und sollte einfach wieder etwas öfter paddeln. Ursprünglich hatte meine Paddeleskalation aber damit begonnen, einfach einen gesünderen Lebensstil zu pflegen und meinen damals schlechten Gesundheitszustand zu verbessern. Soweit geht’s mir aber recht gut und daher stresst mich dieser Umstand nicht sonderlich 😉

EIER!!! Wir brauchen Eier! – oder stabile Boards …

Kennt ihr das Phänomen im Alter, von Jahr zu Jahr “die Eier zu verlieren” und Step by Step immer weniger Risiko eingehen zu wollen? Bei mir reicht das momentan soweit, dass ich auch nicht zwangsläufig bei allen Bedingungen am Board stehen muss, sofern kein Paddelbuddy zur Seite steht, der einem im Fall der Fälle aus einer gefährlichen Situation helfen könnte… Trockenanzug, Leash hin oder her. Langer Rede kurzer Sinn, in letzter Zeit habe ich es auch einige Male genossen ein altes SIC RS 14×24,5 auszuborgen, um einfach etwas entspannter am Board zu stehen. Immer wieder spannend zu erfahren, wie genau sich die Charaktere der diversen Boards doch unterscheiden!

Allstar 2019… I miss you.

Ich sag euch ehrlich, das Starboard Allstar 2019 hätte ich vermutlich nie verkaufen dürfen… Ein Board mit Flatdeck und ordentlichen Stabilitätsreserven zu besitzen, ist absolut kein Fehler. Habt ihr vielleicht einen Anreiz, einen Tipp, welches Board dem alten Allstar noch ähnlich sein könnte?

Voller Vorfreude wollte ich heute noch eine ordentliche Ausfahrt mit dem Signature am Traunsee wagen. Als aber schon bei der Einstiegsstelle ein Slalom durch unzählige Treibhölzer gefordert war, hätte mir das ein Zeichen sein sollen. Meine Horrorbedingungen – Crosschop aus allen Richtungen, in gemäßigter Höhe – sollte es nicht einfacher machen. Als ich nach 10-15 Min mal die Actioncam checken wollte und mich niederkniete, warf mich auch gleich eine Welle ab. Beim Wiederaufstieg schön die Cam abgestreift und nie mehr wieder gesehen… Dabei wäre das Material bis zu diesem Zeitpunkt echt spannend gewesen 😀

Einfach mal die Actioncam “abgeworfen”…

Eine der nächsten Anschaffungen wird also wohl eine neue Actioncam MIT FLOATY!

Ansonsten blieb ich die restliche Ausfahrt trocken und war immer wieder erstaunt, dass auch stärkste Schräglagen mich nicht abermals abgeworfen haben. Schnell ist das dann allerdings auch nicht mehr… Kenne deine Grenzen, sollte wohl das Motto des Tages lauten.

Es schlagen bezüglich der Boardwahl wirklich zwei Herzen in meiner Brust. Zum einen liebe ich den unfassbar guten Glide des Signatures und komme in 90% der Zeit prächtig zurecht. Wenn’s dann aber mal wirklich herausfordernd wird, wünsche ich mir ein endlos stabiles Board. Stehe ich aber in den 90% der Paddelzeit immer auf einem komfortablen Bock, werden Boards wie das Signature und ähnliche auf Sicht unfahrbar.

Im letzten Jahr bin ich insgesamt 1225km in einer Woche, 9 Stunden, 7min und 30sek gepaddelt.

Auf dem LightCorp Signature habe ich zwei Drittel der Distanz abgespult und fühle mich noch immer nicht sicher genug, was vermutlich auch mit den oft sehr einfachen Bedingungen an der Traun zu tun hat.

Ziel für 2022 wird also sein, mich öfter bei herausfordernden Situationen auf’s Wasser zu begeben.

Das durch Schmelzwasser bedingte Hochwasser zu Jahreswechsel, verhindert momentan kontrollierte Vergleichstests und auf Leistungstests kann ich momentan gerne verzichten 😀

Wissenswertes und Dinge die mich marginal beschäftigen…

Starboard hat dem Lima das Volumen entzogen, bleibt aber beim meiner Meinung nach großartigen Shape des Vorjahres und auch die Größen bleiben gleich. Was??? Da stand doch was im technischen Datenblatt von 99,7sqi statt 93,5sqi beim XXL und auch das XL wuchs auf 95sqi, von mickrig wirkenden 87,5sqi. Das liegt allerdings daran, dass Starboard die Messung der Blattfläche geändert hat. Jetzt scheint es auf einmal logisch, dass sich das XXL wirklich riesig anfühlte und initial den besten Lock aller bisher getesteten Paddel bot.

Die Paddelnerds (positiv gemeint) vom SUPboarder Magazine zeigten kürzlich einen Testbericht eines touring Inflatables mit ultraniedrigem Gewicht und hervorragender Steifigkeit, ganz ohne mechanische Versteifungen oder gespannte Aramidseile. Ein V-WovenDropstich-Kern mit dreilagigem Railband bewirkt wohl auch Wunder. Mehr von diesen Boards und bitte auch in den bewährten Raceboard Shapes verbauen! Ein 10kg Inflatable mit einer Durchbiegung von unter 8mm bei deren Biegetest wäre mal ein echter Gamechanger.

Doppelkammersysteme scheinen wieder out zu sein, da die zusätzlichen Nähte vor allem zusätzliche Schwachstellen verursachen und das Boardgewicht nach oben treiben – gut so.

WARUM gibt es noch keinen Hersteller der ein Venturi System a la SurfSki erfolgreich umsetzen kann? Tiefe Standflächen sind der Schlüssel zur Fahrbarkeit von wirklich schmalen, effizienten Boarddesigns und gut dimensionierte Venturis wären auch der Schlüssel zur Praxistauglichkeit. Ja, SIC hat beim Atlantis eine Vorreiterrolle eingenommen, darf aber auch hier noch etwas nachbessern.

Radikale Hollow-Boards werden in der Theorie immer schneller und diese Teile werden auch immer häufiger reine Profigeräte, welche von Hobbypaddlern (wie mir) niemals richtig beherrscht werden können.

Paddlemate heißt die wohl ab Mitte 2022 erhältliche Leistungsmessung für’s Sup, welche wohl unweigerlich von mir getestet werden sollte, um Unterschiede nicht nur fühl-, sondern auch messbar zu machen. Und wenn die Kraft am Paddel stimmt, der Vortrieb aber nicht dementsprechend ist, kann man nochmals besser auf die Technik eingehen.

Längst überfällig… der Testbericht zum Jantex Ypsilon kommt! Solide und wenig aufregend -> und das ist gut so.

Längst überfällig aber positiv anzumerken: Starboard verwendet 2022 auch endlich ein selbstregulierendes Ventil!

Bei der WM in Balatonfured war ein neues Allwater-Hollow SUP von Plastex zu sehen, 425Pro hat mit dem H2O auch ein tolles Hollow Board in 22″ Breite im Sortiment.

Die weltweite und branchenübergreifende Lieferkettenproblematik wird leider auch 2022 anhalten und Boards werden allem Anschein nach schwer verfügbar sein. Bleibt mehr Zeit um mit bewährtem Material schneller zu werden 😉

2022 wird eine MEGA-Rennsaison – viele Klassiker und auch einige neue Events stehen jetzt bereits im Rennkalender – ihr werdet sehen, … das wird gut!

One Year – LightCorp Signature 2.0

Knapp 800km, über 110 Trainingseinheiten und einen Einsatz am Meer konnte ich im letzten Jahr mit meinem LightCorp Signature 2.0 verzeichnen. Trotz diesen häufigen Trainingskilometern (Leute…ich bin Hobbysportler), fühle ich mich aber noch immer nicht 100% sicher in allen Lebenslagen. Für wen eignet sich dieses Board also? Welche Bedenken gibt es bzgl. der Hohlbauweise?

Dieses Board stellt mich immer wieder vor eine Herausforderung und dennoch merke ich, wie ich im Laufe der Zeit, bei Anfangs noch undenkbaren Bedingungen, immer besser zurecht komme. Wäre ich ausschließlich auf der Suche nach einem maximal soliden Raceboard, um jeder Herausforderung gelassen entgegenblicken zu können, so müsste ich aktuell vermutlich ein SIC Atlantis 14’x26″ fahren…

Nachteil hierbei ist aber der deutlich höhere Kraftaufwand um das Ding am Laufen zu halten. Im Flachwasser Stabilitätsreserven die schlichtweg nicht notwendig sind und dennoch kein so stimmiger Shape wie beim alten RS.

Damit zurück zum LightCorp Signature:

WENN es mir gelingt bei schwierigeren Bedingungen (Seitenwelle + Seitenwind) einen stabilen Rhythmus zu finden, überkommt mich regelrecht ein Glücksgefühl spürbare Verbesserungen erzielen zu können.

Das Signature ist mein Lehrmeister,- es lehrt mich immer sauberer zu paddeln und zeigt auch jeden Technikfehler schnell auf, ohne mich gleich abzuwerfen.

Wenn ich zwischenzeitlich auf kippstabilere Boards wechselte, merkte ich zwar, dass es durchaus mal einfacher fällt maximale Kraft aufs Paddelblatt zu übertragen oder zusätzliche Stabilitätsreserven zu genießen. Jedoch folgte darauf meist eine einfachere Situation, sei es Up- oder Downwind, wo ich mir wieder das geschmeidige hinweggleiten über die Wellenberge wünschte.

Kurzum dieses Board zeigt mir nachhaltig, dass ich die Schwachstelle bin und nicht das Board.

Geht das nicht auch einfacher? – Doch… ganz bestimmt – aber will ich das auch?

Es ist vermutlich eher eine Philosophiefrage, welche Boardwahl als “klug” zu bezeichnen ist.

Ich für meinen Teil kann gut damit leben, ein Board zu besitzen, wo es vermutlich noch das ein oder andere Jährchen benötigt, um damit wie ein junger Wassergott herumspielen zu können.

Die Belohnung im Gegenzug ist ein bisher unerreicht gutes Gleitverhalten und ein bislang ungestörtes Paddelerlebnis.

Klingt doch alles gut!

Bei soviel Lobhudelei möchte man doch meinen ich wäre wunschlos glücklich, oder?

Keine Sorge, mir fehlt es auch bei diesem Board nicht am kritischen Blick und habe da schon ein paar Ideen, oder Beispiele wo ich Optimierungspotenzial sehe.

Bei den im folgenden genannten Gedanken gilt es allerdings zu bedenken:

“Einen Aufsatz zu verbessern ist immer leichter als ihn selbst zu schreiben!”

Kein Vorteil, ohne Nachteil… aber eine effektivere Entwässerung nach dem trichterförmigen Design des Fanatic Strike wäre definitiv kein Nachteil, wenn das Heck beim Turnen mal zu tief eingetaucht wurde.

Damit einhergehend, würde vermutlich ein früherer Anstieg des Deckpads ähnlich der Starboard Dugout Modelle dazu führen, dass sich die Wanne weniger schnell füllen würde. Besonders bei langsam ausgeführten StepBackTurns eindeutig ein Nachteil gegenüber meinen anderen Boards.

Vorteil des Signatures, gerade beim Turnen ist aber das unheimlich reaktive Fahrverhalten, wobei das Board um ein vielfaches schneller zu turnen ist, als viele andere Boards. Ob durch die angedachten Änderungen dies noch gegeben wäre, darf stark angezweifelt werden. Zumindest das schmale Tail und die runden Rails sollten nach wie vor helfen, mehr Volumen im Heck dann eher nicht 😉

Das Signature neigt aufgrund des Shapes und der Volumenverteilung stärker als viele andere Boards dazu, das Heck absacken zu lassen… damit ist es etwas schwieriger eine Technik zu finden, mit der auch hohe Geschwindigkeiten ohne Stabilitätsverlust zu erzielen sind. Wie die LightCorp Teamfahrer aber eindrucksvoll beweisen, ist auch das mit viel Training möglich.

Deckpad – So schön und griffig das Deckpad ist, Verschleißerscheinungen treten hierbei einfach schneller als beim Starboard Deckpad auf, zudem vermisse ich eine klare Centerlinie, welche das Spazieren am Board einfacher gestalten würde.

Selbstkritisch muss ich gestehen, dass meine aktuellen Skills noch nicht ausreichen, um dieses Board meinen Ansprüchen gemäß zu bewegen, aber gerade das macht es so reizvoll für mich.

Bei Sprints habe ich ab 12km/h deutlich mehr zu kämpfen die Stabilität zu behalten und auch bei Starts fällt es mir deutlich schwerer bei den ersten Schlägen Vollgas zu geben.

Wenn ich allerdings einmal in Bewegung bin, kann ich für meine Verhältnisse kräfteschonend, zügig und unbeschwert auch lange Distanzen paddeln, ohne dass mir dabei die Lust vergeht.

Während andere Fahrer kein Problem damit haben werden, dass Boards mit flachem Unterwasserschiff a la SIC RS (2019) dazu neigen hart gegen Wellen zu schlagen , oder spitze Nosedesigns (Starboard Sprint, Fanatic Strike) gerne jedes noch so kleine Blatt an der Nose in Gefangenschaft nehmen, stören mich diese Dinge sehrwohl.

Wasser an Deck?

Selten, aber doch, kam es gerade bei kurzen steilen Wellen vor, dass Wasser bis in die Wanne gespült wurde. Vor wenigen Tagen, habe ich daher einen VMG Deflector montiert und werde das mal weiter beobachten, ob sich dadurch dieses Szenario erledigt hat.

Bei 95% aller Einsätze bleiben aber selbst die Füße stets trocken und die Entwässerungsventile arbeiten hervorragend! Daher auch ideal für den Wintereinsatz.

Breite/Stabilität

Das ein Board der Breite gemäß wackeliger zu paddeln ist, kann ich verschmerzen, so würde es mir aber auch mit einem schmal gewählten RS/Atlantis etc gehen. Wichtig ist, wie effizient es sich paddeln lässt und hierbei ist das Signature einfach spitze.

Hollow – die Zukunft, oder Modeerscheinung?

Bei der diesjährigen SUP WM war ein Trend klar zu beobachten… immer mehr Hersteller versuchen ihren Teamridern Hollow-Boards zur Verfügung zu stellen. Dabei reicht das Spektrum von unter 8kg Eierschalen bis 12kg ultrasolide Bauweise.

Meiner Erfahrung nach, hat die Hollow-Bauweise mehr Vor- als Nachteile, weil Reparaturen einfach möglich sind, ohne sich Sorgen zu müssen, dass ein Kern nachhaltig Wasser bindet.

Auch herkömmliche Raceboards mit EPS-Kern sollte man nur im Bereich des Deckpads mit der hohen Punktlast unserer Füße belasten, bei Hollow-Boards gilt das aber umso mehr. Auf die Nose setzen oder gar darauf herumzuspazieren ist vermutlich nur bei dick laminierten Holzbrettern a la Wuux auf Dauer möglich.

Mein Board sieht nach all den Kilometern weitgehend unbeeindruckt aus und unbeabsichtigte Querschläge mit dem Paddelblatt steckt der Aufbau auch besser weg, als jedes mir bekannte Raceboard (Ausnahme Wuux).

Ich finde es toll, dass immer mehr Firmen den Schritt in Richtung Hohlbauweise wagen, auch wenn in dieser Phase noch bei einigen Konstruktionen mit Kinderkrankheiten zu rechnen ist. LightCorp hat das Signature nun auch schon einige Jahre im Sortiment und im Laufe der Jahre auch stets verbessert. Gerade Fahrer, denen nur ältere Konstruktionen des Signatures bekannt waren, schienen durchaus überrascht zu sein, wie solide diese aktuelle Konstruktion ist.

Die Technologie ist nicht ohne Tücken, aber meine Erfahrungen zeigen mir, dass auch schwere Fahrer mit dem Signature 2.0 ein problemloses, stabiles Hollow-Board erwerben können.

Unterm Strich bedeutet das für mich… ich will dieses Board definitiv noch länger behalten und müsste ich mich aktuell für nur ein Board entscheiden, es wäre das Signature. Auch wenn das bedeuten würde, dass bei dem ein oder anderem Rennen meine Schwächen als Paddler stärker zum Vorschein kommen würden.

Feeling vs Reality

3 Boards die in Sachen Fahrgefühl kaum unterschiedlicher ausfallen könnten, schreien fast danach bei weitgehend vergleichbaren Bedingungen verglichen zu werden.

Zahlen, Daten, Fakten… denn das Bauchgefühl liefert oftmals ein sehr trügerisches Bild, so absolvierte ich im Rahmen von 3 Runden je 4km 2 x 500m mit hoher Rennpace, bei minimaler Strömung und leichtem Gegenwind. Hohe Rennpace? Vermutlich habe ich diese Bezeichnung gerade selbst kreiert… nicht Vollgas aber im Pulsbereich 170 und mit erhöhtem Krafteinsatz, den ich maximal 1-2km halten könnte.

Die drei Kontrahenten, SIC RS 14×24,5 2019, Starboard Sprint 14×23,5 und LightCorp Signature 2.0 24,75″ habe ich auch genau in dieser Reihenfolge über meine Hausstrecke geprügelt.

Rahmenbedingungen

Es war ein echt heißer Tag, aber dass ich mal keine sichtbare Strömung und weitgehende Windstille auf meiner Hausstrecke vorfinde, kommt doch eher selten vor.

Meine derzeitige Form ist als sehr durchschnittlich zu bezeichnen und so kann man auch mal wieder getrost solche Vergleichstests machen, weil’s unterm Strich ja eh um nix geht.

Das Trainingspensum sollte höher ausfallen, dafür fehlt aber momentan sowohl Zeit, als auch die dafür benötigte Regenerationszeit.

Mit dem SIC RS wollte ich zuerst starten um möglichen Ermüdungserscheinungen beim gefühlt trägsten Board vorzubeugen, auch wenn die Streckenlängen ja durchaus überschaubar waren.

Gepaddelt wurde mit dem Braca Marlin 94sqi 2pc in 193cm Länge bei RS&Sprint, sowie 191cm beim Signature. Um auch Unterschiede durch die Wahl der Finne auszuschließen, verwendete ich jedesmal meine favorisierte VMG Mako 37.

Ich habe die Boards nach Ende der Runden auch noch OHNE Finne gewogen:

Starboard Sprint 14×23,5 (2021) inkl. RS Pro Jumbo : 13,26kg

SIC RS 14×24,5 (2019) inkl. Railsaver : 12,31kg

LightCorp Signature 2.0 14×24,75 inkl. RS Pro Jumbo: 10,67kg

2 x 500m Timetrial

SIC RS (2019)

Die ersten 500m bis zum Startpunkt meiner Aufzeichnungen nutzte ich jeweils um mich an die unterschiedlichen Fahreigenschaften anzupassen und ein paar Turns zu üben.

Das spazieren am Board klappt auf Anhieb wunderbar und der Geradeauslauf dieses Boards ist wirklich sensationell gut, ohne großartig in Sachen Fußsteuerung bewandert sein zu müssen.

Nach einem für meine Verhältnisse sehr sauber ausgeführten Step-Back-Turn fragt mich ein älterer Herr vom Ufer aus, ob ” des eh a, a aufblosboars Board is”… fragend sehe ich ihn an und hinterfrage seine “Vermutung” und er sagt mir “dass si des Ding ja durchbieagt wie olle anderen”… meine knapp 95kg und der für viele sicher tolerierbar Flex sollten dann aber auch reichen um das RS in dieser Sache zu verteidigen. Aber… wo er recht hat, hat er recht – das RS ist und bleibt einfach zu weich.

Nichtsdestotrotz läuft das Ding erstaunlich gut! Die ersten 500m nach Start bin ich gemütlich gepaddelt und war schon gespannt wie gut es mir damit gehen würde. Ohne großartig auf meine Fußstellung oder Paddeltechnik achten zu müssen, paddelte ich die ersten Timetrial 500m mit lediglich 6 Seitenwechsel in durchaus respektablen 2:53.

Beim zweiten Timetrial wurde das Paddel auf den letzten 200m doch sehr schwer und bei absoluter Flaute konnte ich eine Zeit von exakt 3min paddeln.

Gut/Schlecht? – keine Ahnung, dazu mussten erst die anderen Boards gepaddelt werden.

Starboard Sprint 14×23,5 (2021)

Etwas träger beim ersten Anpaddeln, aber dann schneidet man gefühlt deutlich effizienter durch’s Wasser verglichen mit dem RS. Der Geradeauslauf ist grundsätzlich ausgezeichnet, es sei denn man belastet mal eine Kante zu stark und macht dann schlagartig eine Kurve. Dieses Verhalten ist natürlich der spitz zulaufenden Nose geschuldet und kann je nach Präferenz auch als Vorteil gesehen werden. Wassereintritt über die Lenzlöcher findet übrigens erst bei größeren Neigungen statt, was wohl dem meiner Meinung nach sehr vorsichtig, hoch gehaltenem Standbereich geschuldet ist. Trotz gelegentlicher “Schlenkerer” musste ich nur 5x die Paddelseite wechseln und konnte den ersten Timetrial in 2:52 und den zweiten, trotz leichtem Gegenwind in 2:56 abschließen. Etwas mehr Konzentration als beim RS war schon vonnöten, aber der gefühlte Druck im Paddel war durchgängig sehr konstant, ohne dabei aber ein Gefühl von Leichtigkeit aufkommen zu lassen.

LightCorp Signature 2.0 14×24,75

Der Name ist Programm und so fühlt sich das Board schon auf den ersten Metern gänzlich anders an, als die zuvor gepaddelten Boards. Deutlich nervöser um die Mittellage, war mir die Einfahrzeit fast zu gering um die Paddeltechnik entsprechend anzupassen. So kann ich beim RS als auch beim Sprint mit mehr “Reach” paddeln ohne das Board aufzukanten. Ein guter Geradeauslauf ist deutlich schwieriger zu erreichen und im zweiten Abschnitt hatte ich gegen Ende mit spürbarem Gegenwind zu kämpfen. Gefühlt baut sich im Paddel deutlich weniger Druck auf und das Board beschleunigt nahezu mühelos auf Gleitgeschwindigkeit. Die ersten 500m konnte ich in 2:49 absolvieren bei den zweiten 500m hatte ich deutlich mehr zu kämpfen sauber zu bleiben und musste mich mit glatten 3Minuten zufrieden geben. Den deutlichsten Unterschied nimmt man aber beim gelassenen Paddeln mit gemäßigtem Puls wahr, hierbei erreiche beim Signature mühelos 8,2-8,4km/h, wofür beim RS und Sprint deutlich mehr Kraft notwendig ist. Ab dieser Geschwindigkeit kommt die Nose des Signatures aber stets weiter aus dem Wasser raus und ich muss aufpassen die Blade früh aus dem Wasser zu nehmen um eine Delfinschwimmbewegung des Boards zu unterbinden.

Schlussfolgerungen

Das Sprint war in diesem Vergleichstest das durch Kontinuität schnellste Board und auch meine bisherige Bestzeit auf der Hausrunde erzielte ich mit dem Starboard Sprint.

Mit dem LightCorp brauche ich noch ein paar Trainingskilometer, um auch auf längeren Distanzen das volle Speedpotenzial zu entfalten. Mit lediglich einer Sekunde Rückstand und den vergleichsweise schwierigsten Bedingungen aber quasi gleichauf mit dem “Testsieger”.

Mit lediglich 5-6sek pro km Rückstand, war das SIC RS unwesentlich langsamer und empfiehlt sich vor allem für Fahrer die gutmütige Fahreigenschaften über alles stellen.

Wie schon häufig erwähnt, macht mir das Signature einfach unglaublich viel Spaß und in Sachen Turns ist das Ding zwar echt herausfordernd, dreht aber deutlich besser als RS&Sprint. Woran liegt das? Zum einen muss ich nicht so weit nach hinten spazieren, zum anderen erzeugen die runden Rails keinen nennenswerten Widerstand bei flach gehaltenen Turns.

Vermutlich sollte ich bei aktuellem “Fahrkönnen” mit dem RS an den Start gehen, um sicher zu gehen, dass auch alle Kraft ideal umgesetzt werden kann. Dieses Board ist wirklich ein No-Brainer! Das Sprint ist das effizientere Board und ließ sich in diesem Test in Summe am kontinuierlichsten auf Geschwindigkeit halten. Das Signature fühlt sich im direkten Vergleich an, als ob man sich sich als Puck in einem Airhockey Feld bewegen würde. Ausreichend Trainingskilometer, ein gewisses Bewegungstalent und viel Zeit vorausgesetzt ist das Signature eine Rakete bei sämtlichen Bedingungen.

Wer allerdings als Raceeinsteiger möglichst einfach und schnell Erfolge sehen will, erreicht neue Bestmarken mit Kandidaten wie dem Starboard Sprint vermutlich wesentlich schneller. Besonders interessant wäre auch das Allstar gewesen… ein Prachtstück, dem ich mittlerweile doch etwas nachtrauere.

Im Rennen kommen noch viele andere Faktoren hinzu, wodurch ich mich momentan zumindest am Start eines Sprintrennens mit dem RS vermutlich am wohlsten fühlen würde. Das ist aber ein eigenes Thema, dem ich mich zeitnahe widmen werde 😉

Garmin Links

Randnotiz:

Ja… 100%ige Vergleichbarkeit gibt es leider nie und beim ersten Lauf mit dem RS war es noch weniger heiß und ich vermutlich auch noch eine Spur leistungsfähiger, als gerade beim letzten Lauf mit dem Signature. Spannend trotzdem zu erfahren, wie gering die Unterschiede auf kurze Distanzen ausfallen. Next Time: 200m Sprint Vergleichstest

Hallo Instagram, hallo aus Italien… ein 33 Stunden Abenteuer

Lignano Sabbiadoro, das Eldorado des Pöbels mit magnetischer Wirkung für breite Bevölkerungsschichten Österreichs. Grund genug, um mal eben 1000km am Wochenende runter zu spulen, um sich von den Strapazen in der darauf folgenden Arbeitswoche zu erholen? – eher nicht…

Hier die Fakten,- ich bin mittlerweile doppelt so alt, wie bei meinem ersten “Ligi”-Urlaub. Aktuell standen keine Lignano Polterrunden, noch anderweitige Exzesse am partyerprobten Hausmeisterstrand am Plan. Es musste schon ein verheißungsvolles Angebot die mittlerweile abgeflaute Anziehungskraft der Halbinsel erwecken. Exakt 958 Fahrkilometer und knappe 10h Fahrzeit, standen der Möglichkeit gegenüber, in gepflegter Atmosphäre die Halbinsel mit dem SUP zu umrunden.

Ursprünglich wäre am Wochenende 29/30.05 der Lignano Sup Marathon ausgeschrieben gewesen und wurde wie so viele Events Opfer, der bislang schwer umsetzbaren COVID Schutzmaßnahmen, gepaart mit erforderlichen Vorbereitungszeiten, sowie Unsicherheiten bzgl. Ein-Ausreiserestriktionen. Nur so am Rande sei erwähnt, dass aktuell weder die Ein- noch die Ausreise mit größeren Hürden verbunden ist.

Nachdem der besagte Lignano SUP Marathon eines der Herzensprojekt von Rudy van Haven war und viele Paddler zuvor mobilisiert wurden, sollte dieses Projekt nicht gänzlich verschoben werden, zudem der neue Termin etwas in Konflikt mit der anstehenden WM steht. Somit schrieb Rudy kurz nach Absage des Events eine Einladung zum gemeinsamen Umrunden der Halbinsel aus. Dabei blieb offen, ob die Teilnehmer eine Competition daraus machen wollen, oder einfach nur in Gemeinschaft eine schöne Halbinselumrundung drehen möchten.

Abreise Stadl-Paura, Samstag 13:30

In mittlerweile bekannter Manier und auf alle Eventualitäten vorbereitet, starte ich meine Reise Richtung Salzburg, um meinen Paddelbuddy Manuel aufzusammeln. Manuel toppte meine vermeintlich übervorsichtige Kurztripausrüstung mit einer Sammlung von 4Paddeln, Neoprenanzug und einem gefühlten Duzend an Trainingsshirts. Begleitet von angeregten Diskussionen über Gott und die Welt, war die Anreise schön kurzweilig und so sind wir schon um 18:30 im Hotel angekommen. Italy wie wir es kennen und lieben – Sommer, Sonne, Sonnenschein… oder auch 18Grad und Regen. Wenig verwöhnt durch die letzten paar Wochen, konnte das mittlerweile gewöhnt miserable Wetter die Stimmung kaum trüben. Das Hotel war ja echt voll in Ordnung, Pool, Sauna, Whirlpool, alles was das Herz begehrt, mir aber ehrlich gesagt ziemlich wurscht ist. Das 4-gängige Abendessen schien aber eher ein Auszug eines geplanten 10-Gänge Menüs zu sein. Ein mit Talent gesegneter Schreiberling, vermochte es unaussprechlich nobel klingende Speisen zu formulieren, deren Portionsgröße an der Wahrnehmungsgrenze meines Verdauungstrakts entlang schrammte. Kündigt man großes an, fällt die Note statistisch besser aus als jene, einer realistisch formulierten Erwartungshaltung. Ich gebe diesem Essen vor diesem Hintergrund also eine glatte five out of ten. So durften wir mit Regenschirm nochmal ausrücken, um unsere Mägen mit Pizza und Calamari Fritti zufrieden zu stellen.

A Kugerl Eis, sowie wahlweise Aperol oder Campari Soda zum Abschluss des Tages sollte es dann natürlich auch noch sein. Am Zimmer im 5. Stock angekommen, noch ein kurzer Blick Richtung Meer,- ordentlich Wind und heftige Wellen schürten kurz die Angst dem verheißungsvollen Wetterbericht nicht trauen zu können.

Anreisetag vs. Veranstaltungstag

Neuer Tag, neues Glück…

Yesss, schon in den ersten Morgenstunden blauer Himmel, Sonnenschein , sowie ein laues Lüftchen. Voller Vorfreude auf mein erstes Paddelerlebnis mit Hardboard am Meer verflogen auch letzte Bedenken hinsichtlich der zu erwartenden 23km Strecke. Jetzt noch ein vernünftiges Frühstück, ab zum Parkplatz, Boards abladen und schon kann’s losgehen.

Gepaart mit Manuels Paddelarsenal hatten wir 6 Paddel zur Auswahl und doch entschied ich mich angesichts der guten Wetterbedingungen mein Braca Marlin zu paddeln. Wäre es wirklich ein Rennen gewesen würd ich mittlerweile allerdings wirklich eine Nummer kleiner wählen und z.B. das Jantex Ypsilon nehmen. Unsere deutschen Freunde warteten bereits am Strand bei Gimmis Surfschule und schienen ausgestattet mit Camelbak voll motiviert zu sein, die Sache richtig ernst anzugehen. Ein Blick auf Arnd Dünzingers aktuelles und für die Bedingungen geradezu maßgeschneidertes Starboard Allstar 14×24,5 rief mir nochmals ins Gedächtnis, dass die Wahl des passendes Boards schon für eine Menge Zuversicht sorgen kann. Da ich aber mittlerweile meine ersten 500km mit meinem LightCorp Signature hinter mir habe und Manuel mit dem Fanatic Strike in dieses Abenteuer startete, sollte mich das nicht beunruhigen. Weitere Boards an der “Startlinie” waren das Mistral Equinox, die Fanatic Strikes von Dagmar und Christian Taucher, Rudys SIC Bullet Airglide, ein weiteres LightCorp Signature, als auch das Sunova Flatwater Faast Pro von Alex Gäbler.

Photo credits: Rudy van Haven

Riders ready? – Naaa, ganz gemütlich 😉

Mit leichter Aufregung, etwas Seitenwelle und leichtem Gegenwind starteten Arnd, Michele, Alex, Rudy und Attila voll motiviert Richtung Lagune und nahmen mir auf den ersten Kilometer gleich mal 200m ab. Kurzer Reminder… es handelte sich um kein Rennen! Die Jungs sind aber deutlich erfahrenere Paddler und man merkt einfach dass sich Routine und Klasse auch bei gemütlichen Ausfahrten deutlich bemerkbar macht. Chris paddlete tiefenentspannt mit seinem Fanatic Strike 2021 in der Breite 22,5 an mir vorbei und bot mir an ihn zu draften. Ich entschied mich aber dafür erstmal mein eigenes Reisetempo zu finden und gewöhnte mich relativ rasch an die abwechslungsreichen und ungewohnten Bedingungen.

Rudy wieß mich noch darauf hin bei der Einfahrt in die Lagune durch wechselnde Strömungen und einigen Bootswellen genau auf die Wasserbewegungen zu achten. Gesagt, getan und so fühlte ich mich angekommen in der Lagune an den Neusiedlersee erinnert. Einmal die Fahrrinne verlassen, konnte ich den Sand im Flussbeet Zug für Zug im Paddelblatt spüren. Nach weiteren 2km paddelte ich gemütlich mit Dagmar, Manuel und Rudy entlang des Kanals. Den Blick in die Landschaft schweifend, setzen wir die Tour, mit Gegenströmung und gelegentlichen Bootswellen, Richtung Schleuse fort. Die motivierten Routiniers kamen und schließlich kurz vor der Schleuse auch wieder entgegen und standen bereit für die ein oder andere Drohnenaufnahme von Chris Taucher. Chris war gefühlt mit jedem gleichzeitig unterwegs und schien sich wie im Zeitraffer an beliebige Positionen beamen zu können.

Photo Credits: Chris Diver

Die angenehme Lufttemperatur von 23 Grad, begleitet von strahlendem Sonnenschein, forderten trotz niedriger Herzfrequenz einen stetigen Ausgleich des Flüssigkeitshaushalts. In der sich weitenden Meermündung konnten wir mit kurzen Sprinteinlagen versuchen die ein oder andere Bootswelle mitzunehmen, um im Anschluss den Anblick des immer türkiser werdenden Wassers zu genießen.

Der Wind zog etwas an, die Wellen wurden auch wieder spürbar, als wir an der Marina vorbei, Richtung offenem Meer die letzten 6km unserer Tour antraten. Beim Verlassen der Bucht eine größere Bootswelle übersehen, nahm ich eine kurze Abkühlung im beckentiefen Wasser. Langgezogene Wellen, der Wind auf 120Grad, untermalt von allerlei Wellen aus sämtlichen Richtungen, forderten meine volle Konzentration. Erstaunlich welche Stabilitätsreserven mein Signature in diesen Bedingungen zeigte. Die Beine sind dabei ständig am Arbeiten und ja… das macht müde mit zunehmend zurückgelegter Distanz.

Manuel paddelte cirka 50m vor mir und ist dank der vom Attersee weitgehend bekannten Bedingungen ganz gut zurechtgekommen. Sein ca. 10kg schwerer Drybag in Übergröße, gepackt mit Schuhen, Neoprenanzug, 3 Wetter Taft und weiteren Sinnlosigkeiten, sorgte zwar für einen tiefen Schwerpunkt, forderte aber auch Manuels skulpturartigen Adoniskörper im Miniaturformat.

Die Paddelfrequenz auf rund 42 Schläge pro Minuten eingepegelt, visierte ich den Ausgangspunkt an und paddelte mit 8,3-8,5km/h Reisetempo und moderatem Puls dem Ziel entgegen. Man kennt das ja von Seen, aber Distanzen am Wasser realistisch einzuschätzen, gehört definitiv nicht zu meinen Stärken.

Als kleine farbige Punkte in geschätzt einem Kilometer Entfernung konnte ich noch die Routiniers Arnd, Michele, Attila und Alex erkennen. Man merkt schon eindeutig, dass die Kollegen einfach in einer anderen Liga paddeln und solche Trips öfter mal geplant werden sollten.

Meine Beine, mittlerweile weich, wie zu lang gekochte Spaghetti, signalisierten rund 500m vorm Ziel, dass die Grenzen nun auch bald erreicht waren.

Am Strand angekommen, ein kurzer Sprung ins Wasser, empfing uns schon Lizzy mit einem Schluck Radler und ich konnte entspannt den anderen Kollegen bei Ihren letzten Metern zusehen.

Freude und Glückseligkeit

A Eiserl und a Radler, von Glückshormonen durchzogen lauschten wir noch Rudys Ansprache und erfreuten uns noch einer netten Teilnehmermedaille in Form einer gebastelten Kette mit schwarzen Gänsefedern geschmückt. Dankbar und mit wertvollen Erfahrungen geprägt, chillten wir noch eine Weile am Strand.

Handmade by Rudy

Hallo Instagram, hallo aus “Ligi”…

Manuels ausständiges Modelshooting am Wasser noch in gewohnt professioneller Art und Weise abgehandelt, verabschiedeten wir uns von unseren Kompagnons und versorgen unsere Boards.

Beim gemeinsamen Mittagessen mit unseren österreichischen Freundinnen und Freunden, wartete Manuel noch mit beeindruckenden Demonstrationen seiner Italienisch-Kenntnisse auf und wirkte dabei fast wie der junge Don Vito Corleone. Einige Tech-Talks später, hieß es Abschied nehmen…

Paddelbuddys… und zwischen unseren Fäusten die Zukunft der motivierten Sup-Paddler mit schweren Knochen

Heimkunft Stadl-Paura, Sonntag 22:30

Einen unterhaltsamen Paddelbuddy als Beifahrer vorausgesetzt, war auch die Heimreise äußerst unangestrengt. Wir waren uns auch einig, dass es nicht immer ein Rennen sein muss, um unvergessliche Sporterlebnisse in Gesellschaft anderer Leidenschaftsgenossen zu erleben.

Vielen Dank an Rudy, Lizzy, Gimmi und euch andere passionierte Paddler und Paddlerin Dagmar die diese Erfahrung möglich gemacht haben. An dieser Stelle nicht unerwähnt möchte ich mich auch bei meiner Frau bedanken, die mir die Fußkette dieses Wochenende mal besonders locker sitzen ließ und sich um unsere wunderbare Tochter kümmerte.

Zum Abschluss noch ein super Videozusammenschnitt von Christian Taucher:

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https://youtu.be/nSTnx74g-lE

Voices of the Mid-Pack

Ende der Winterpause! Mit Superkräften und voller Motivation, auf in die neue Saison!

Zumindest war das verdammt noch mal der Plan!

Von vorne:

Ausnahmsweise möchte ich meine Erlebnisse bei verschiedenen Rennen, aus Sicht des klassischen Mittelfeldkämpfers auf deutsch verschriftlichen. Zum Einen will ich damit ambitionierten Freizeitpaddlern Mut zusprechen, Teil der SUP-Renngemeinschaft zu werden, zum Anderen will ich aber auch meine mich erdenden Erfahrungen teilen. Warum auf Deutsch und nicht wie mittlerweile gewöhnt auf englisch? Zu 80% wird es Leser*innen aus dem deutschsprachigen Raum interessieren… und im Zweifelsfall kann man ja immer noch Google-Translate verwenden 😉

Die Wochen und Tage vor dem ersten Rennen der Saison…

Bis Anfang Mai wollte ich bestens vorbereitet in die Saison starten und hoffte auf ein legendäres Event im Kuchelauer Hafen unter dem Namen Raven van Haven 8.0. Leider musste dieses Rennen auf den 19.06.2021 verschoben werden. Nach einer langen Vorbereitungszeit, vielen Trainingskilometern und ständigem Techniktraining, hoffte ich meine Leistung im Verhältnis zu den anderen Paddlern steigern zu können.

Der regelmäßige Blick auf das Instagram-Profil der unheimlich motivierten SupsportClub-Graz-Truppe ließ allerdings erste Befürchtungen aufkommen, dass mein Trainingspensum wohl auf Dauer keine Platzierungen im Mittelfeld zulassen würde. Was aber tun, wenn weder Motivation, noch Lebensumstände intensiveres Training zulassen?

Druck rausnehmen, das Paddeln wieder als das Seele-reinigende, teils meditative Erlebnis genießen und die Zeit am Wasser einfach genießen.

David Müller, Mai 2021 😉

Soweit die Theorie 😀

In der Woche vorm Legend of OX, einer SUP-Veranstaltung der Spitzenklasse, paddelte ich mit meinem Trainingsbuddy Stefan eine Runde am Attersee. Nach den ersten 5km und anfänglich hohem Tempo, verriet ein Blick auf die Garmin-Sportuhr… das ist mein Limit.

Eine Pace von 6:34-6:47 (8,9-9,1km/h) trieb meinen Puls beim Versuch an Stefan dranzubleiben auf knappe 170 Herzschläge pro Minute. Ungläubig nahm ich das Tempo raus, suchte nach Rechtfertigungen die meine vermeintlich schlechte Form erklären könnten.

Let’s face it…

Wurde ich über die Wintermonate trotz regelmäßigem Training und schnelleren Board langsamer? – Mitnichten… Stefan wurde nur abermals schneller und damit kann ich auch momentan noch nicht an seine Leistungen anknüpfen. Wer viel trainiert, will Ergebnisse sehen und verglichen mit letztem Jahr, stehe ich heute deutlich stabiler am Board bei potenziell höheren Reisegeschwindigkeiten. Angesichts der Tatsache, dass das LightCorp Signature ein schwieriger zu paddelndes Board ist, als das letztjährige Starboard Allstar, muss ich mich mit kleineren Schritten zufrieden geben.

War ich aber Bereit dazu, auch einen Massenstart mit knapp 70 Paddlern am Signature zu überleben?

Die Qual der Wahl

Letztes Jahr “nur” als Zuschauer anwesend, spekulierte ich bei welchen der ausgeschriebenen Disziplinen eine Teilnahme sinnvoll sei. Zwei Tage hintereinander waren mir dann doch, angesichts der bescheidenen Wettervorhersage, zu viel des Guten.

Also sollte es das Long Distance und das kultige Legend of OX 3km iSup Rennen werden.

Mit First World Problemen der besonderen Art, musste ich nur noch entscheiden mit welchem Equipment ich starten möchte. Zur Auswahl stand mein Starboard Sprint 14×23,5 das fordernde aber liebgewonnene LightCorp Signature 2.0 14×24,75 , eine Reihe an Traumpaddel (QB UV88, Braca Marlin, Jantex Ypsilon und Starboard Lima 2021), sowie mein No-Brainer iSup SIC Bullet Airglide 14×28,5.

Kurzum… ich wollte einfach wissen ob ich das LightCorp Signature unter Rennbedingungen vernünftig fahren kann, ohne zahlreiche Abflüge riskieren zu müssen. Beim Paddel nahm ich das Braca Marlin 94sqi 2pc, was sich im Nachhinein betrachtet als mutige Entscheidung herausstellte.

Der Wetterbericht sagte zumindest auch für den Vormittag noch Regen voraus, von daher war klar, dass ich mal beide Trockenanzüge (Drydor Quantum Extreme & Supskin Shorty) einpacken werde. Getreu dem Motto “Wer weiß was kommt?”, habe ich sicherheitshalber Gewand für 3 Tage, Badehose, 3Paddel und alle erdenklichen Hydrierungsvarianten mitgenommen.

Raceday – Long Distance

Sing: “Voll gepackt mit schönen Sachen, die das Leben schöner machen…”( mit Board ins Weekend Feeling); machte ich mich nach dem Frühstück auf nach St.Gilgen.

Am Veranstaltungsort wurde das COVID-19 Schutzkonzept mustergültig und strikt durchgezogen. So war die FFP2 Maske zwar mein ständiger Begleiter, konnte aber die Freude nicht bremsen, viele gleichgesinnte, freundliche Gesichter nach langer Zeit wieder mal in Natura zu sehen.

Anfänglich leichter Regen und zunehmend steigende Nervosität haben mich dazu bewogen den Minustemperaturen erprobten Drydor Trockenanzug anzuziehen und mich auf’s Schlimmste vorzubereiten. Is ja auch oft Kopfsache; Wenn du weißt, dass der potenzielle Sturz ins Wasser angenehm ausgehen wird, steht man doch gleich deutlich sicherer am Brett (bin zu 50% Deutscher, ich darf das schreiben).

An der Startlinie angekommen ging bei mir der Puls auf über 150 ohne auch nur einen Paddelschlag zu machen. Nach dem Startsignal “Riders ready? Go!” ertönt ein Schuss, das Adrenalin fährt durch den ganzen Körper und mit maximalem Einsatz wird auf die erste Boje losgepaddelt. Luft ist in rauen Mengen verfügbar, die Atmung kontrolliert, der Puls aber auf Anschlag. Dann kommen die ersten Seitenwellen der anderen Fahrer, kombiniert mit Bootswellen – die ersten Fahrer legen eine kurze Schwimmpause ein – mein Fokus bleibt auf Balance wahren und die Anzahl an Korrekturschlägen gering zu halten.

Habe ich schon erwähnt, dass ich Turns hasse? Als Regular Fahrer kommen mir tendenziell noch eher Linksturns gelegen, die 5 von 6 Turns je Runde waren aber Rechtsturns, also weiter Zittern bei jeder Kurve. Einmal eingependelt, Ende der ersten von drei Runden, probierte ich einen deutschen Landsmann eine Zeit lang zu draften und konnte den Kollegen dann Mitte der zweiten Runde überholen und mir die exzellente Paddeltechnik der beiden schnellsten Damen aus nächsten Nähe ansehen. Auf den Geraden konnte ich die Distanz bis auf wenige, nicht gedraftetete Meter reduzieren, jeder Turn riss wieder eine Lücke von 20-30Metern auf. Auch wenn es laut den Regulatorien zulässig gewesen wäre, habe ich es vermieden die Damen zu draften und musste mangels Sprintkapazitäten versuchen meine Platzierung ins Ziel zu retten. Der mittlerweile stärker werdende Regen, gepaart mit leichtem Wind, ließ keine Langeweile aufkommen.

In der letzten Runde war schon der ein oder andere Schluck isotonisches Billiggesöff nötig, um den Körper vor drohender Überhitzung zu schützen. Muskeln fingen an zu brennen, das Paddel gewann gefühlt von Schlag zu Schlag an Steifigkeit und meine zarten Rehbeine verloren auch etwas an Reaktionsfähigkeit. Schlussendlich gefährdete noch eine ordentliche Bootswelle nahe des Ufers und in unmittelbarer Nähe einer Boje meine Platzierung. Mehr schlecht als recht, konnte mich aber auch diese Herausforderung nicht daran hindern den durchaus akzeptablen 37. Rang hinter den beiden schnellsten Damen ins Ziel zu retten.

Im Ziel angekommen, kurzer Boardcheck, kleinere Kontakte dürften spurlos an meinem Lieblingsboard vorübergegangen sein, – gut so. Mit Glückshormonen überschüttet genehmigte ich mir mit den Paddler*innenbuddys ein kühles Bier zur Feier des Tages.

Ob der Trockenanzug an die Grenze seiner maximalen Wassersäule gekommen ist aufgrund des Dauerregens, oder ob ich mich selbst einfach komplett Nass geschwitzt habe, bleibt ein ungeklärtes Rätsel.

Am Rande sei erwähnt, dass bei diesem Rennen die Creme de la Creme der DACH Region am Start war, wenn auch Kandidaten wie Normen Weber vermutlich meine Platzierung nochmals gefährden hätten können.

Auf der offiziellen Seite des Legend of OX findet ihr die Ergebnisliste und viele weitere Tolle Inhalte, einfach mal reinschauen: https://www.legendofox.com/#lox

Fast wollte ich sagen: “anstecken lassen” und nächstes Jahr mit von der Partie sein!

Für die Fans der Zahlen, Daten, Fakten findet ihr hier meine Garmin Aufzeichnung. Bedenkt man, dass ich unter Trainingsbedingungen in den seltensten Fällen Herzfrequenzen über 180 erreiche, zeigt es vor allem eines: Rien ne va plus, ich war “All in”

LOX – iSup Race

Mein von Alkohol meist verschonter Körper krampfte bei dem ein oder anderen Versuch sich des Trockenanzuges zu entledigen, für’s kleine Geschäft hat’s aber noch gereicht… keine Sorge. Für einen Kleidungswechsel war ich aber zu faul und trotz des langsam besser werdenden Wetters sulte ich mich weiter im Trockenanzug. Zwanzig Minuten vor dem Rennen musste ich mich noch überwinden das SIC Bullet auf stramme 18psi aufzupumpen.

Der vollkommen Laktat geschwängerte Trizeps krampfte bei den letzten Hüben und zumindest für’s Gewissen, griff ich jetzt zum Jantex Ypsilon 2pc Paddel mit kleinerem Paddelblatt und schonenderem Schaft.

Wenige Minuten vor dem Start habe ich mich neben meinem SUP Idol Michael Frosch in Position gebracht und als die “2Minuten Countdown” ausgerufen wurden, ging es wieder los…

Weil’s eh wurscht is …

Auf Los kam ich unerwartet gut auf’s Board und sprintete mit aller verbleibender Kraft los und konnte mich mit Mike für knappe 50m an die Spitze des 57Starter umfassenden Feldes setzen. Mike auf gleicher Höhe mit mir ruft mir zu: “Was’n los mit dir?”, ich antworte: “Wart, glei muss i Seite wechseln, dann kannst mir eh davonziehen!”.

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
https://youtu.be/qI2L6Ug2824

Zugegebenermaßen nicht gewollt, aber unweigerlich musste ich das Tempo rausnehmen aber diesmal nur verhältnismäßig wenige Paddler an mir vorbeiziehen lassen. Die Wellen der vorbeifahrenden Paddler beeindruckten das Bullet ebenso wenig wie meine Paddeltechnik. Endlich am Wendepunkt, dem Ochsenkreuz, angekommen, konnte ich abermals einen Rechtsturn nach meinem Geschmack (Radius 10m) ausführen.

Wieder war locker genug Luft zum Atmen, mein Körper machte auch ganz gut mit aber die Körperkerntemperatur näherte sich dem gefühlten Schmelzpunkt.

Ein paar Minuten hieß es dann noch durchbeißen und den für mich fabelhaften 12. Platz sichern. Im Ziel angekommen wurde mir vom Eventsponsor RedBull die verlockend kalte Zuckerbombe angeboten und direkt auf EX vernichtet – Brand gelöscht,- jetzt nichts wie raus aus dem Anzug, bevor sich dieser Prozess unmöglich gestaltet.

Wie gehabt, hier wieder der Link für die Datennerds unter euch:

Learnings…

Learnings? Bin ja kein Motivationscoach…

Fazit

Ja, Fazit muss sein, weil’s ja wirklich schön war!

Die Neuauflage der SUP-Alps Trophy unter der Leitung von Gerd Weisner, machte mit dem gelungenen Saisonauftakt am Wolfgangsee dem prestigeträchtigen Event alle Ehre. Für Neueinsteiger bieten diese Events die Möglichkeit neue Boards zu probieren, bei den ersten Wettkämpfen Blut zu lecken und hoffentlich bald Teil der stets wachsenden Community zu sein.

Herzlichen Dank an das gesamte Organisationsteam, die Sponsoren, alle Paddler*innen und hartgesottene Zuseher, die dieses tolle Event möglich gemacht haben!

Bleibt fit, wir sehen uns bestimmt bald am Wasser, oder danach beim gepflegten Tech-Talk.

Braca Sport – Marlin

A few years ago, in addition to Quickblade, it was the big SUP brands that offered noble carbon paddles. Now established European paddle manufacturers such as Braca Sport or Jantex are also pushing into the market. Together with Bruno Hasulyo the Braca Marlin was designed for the most demanding race paddlers. I chose to test this paddle because I wanted to have a 2 piece high performance paddle I can adjust to whatever board I’m currently testing. While the Starboard Lima or the Quickblade Trifecta stabilize themselves during the power phase, I knew the Marlin would be somewhat “different”.

Once dialed in, a great paddle even for long paddling trips,

No Spine – Subtle 3D Concave

The Braca Marlin has a relative simple blade design without a spine or a dihedral and therefore needs a more controlled stroke to get the most out of it. While Paddles most popular designs use designs that minimized flutter, the Marlin needs some control during the power phase. When you accidently try to push with the upper hand, chances are good you’re loosing power and hit the sidewalls of your board. But why should you try to get a grip on this paddle? Due to the simple design with a wide base it provides lots of grip at he catch and when paddling properly also a good lock ending in a very clean release at the end of each stroke.

While I struggle at the exit with deep, concave designs like the Black Project Hydro FlowX, Starboard Lima, and a little less the Quickblade UV88, the Braca Marlin makes for a very clean and efficient Exitphase that allows you to maintain a higher cadence easier.

I opted for a two piece paddle, because standing height of my boards varies a lot and therefore I wanted to have the flexibility comparing the boards with the exact same paddle. At the Allstar 2019 I’m standing like 6cm higher than with the LightCorp Signature 2.0 and the Sprint and Strike is more like 4cm above waterlevel. In addition I do have the possibility to check if my paddling technique would benefit in different conditions from adjusting paddle height. I found it quite pleasing lowering the paddleheight another 2-3cm when paddling upwind or performing sprint intervals.

Normally I’d feel an adjustable paddle could sacrifice speed maybe a little bit, but in this case flex performance, weight distribution and a reasonable but not too big adjustment range of 15cm feels quite perfect.

Build quality/Construction

To name the exact specification: I ordered a Braca Marlin 94sqi 2-piece adjustable, glossy stiff shaft with carbon palm handle. The shaft offers a lot of grip, even when it’s wet, due to its raw structure. Shaft diamater is 30mm and therefore thicker than most other paddles, people with small hands should be aware of that.

When you get your hands on this paddle you would have no doubt this paddle could maybe last forever. It’s such a sturdy, well made piece of gear without a sign of being fragile like most other carbon paddles in the market. Yes, blade thickness is thicker than those of the main competitors, but I didn’t have a feeling this would disturb performace in any way.

The shaft is beautifully made with up to 27 layers of unidirectional carbon fibers and offers an absolute premium feeling. Until now only Quickblades Diamond Elite Shaft, or Jantex offered such a good and grippy feeling.

Quality is really top notch and I think this paddle will last a lot longer than many other premium carbon paddles when using it in techraces etc.

No sharp edges, solid connection,… as always I like to put on some protective film.

The blade is stiff while having a low profile that enters the water quickly and provides a good, but not aggressive pressure build up during the catch phase. Maybe that’s the case why I went for this paddle for my last trips with 15km+. Neither my shoulders, nor my forearm did show excessive strain after demanding sessions . One thing I noticed, was that when I got I little tired, I had to be more focused keeping a clean technique than with the Lima or the Jantex Ypsilon. With all the stickers and protective layers the Marlin weighs 563g, fairly okay for a heavy duty 2 piece paddle 😉 (183+15cm).

Slim profile but slightly thicker edges compared to QB, Jantex or Starboard.

During sprints I love the way this paddle flexes, it’s definitely one of the stiffer paddles I’ve tested but also forgiving enough to be used for longer paddling sessions. Braca is now offering an even bigger blade for the biggest and tallest guys out there, for me the 94sqi seems to be a perfect fit that suits my paddling technique. I do trust the paddle when loading it with all I’ve got and it’s possible to paddle it casually, without focusing too much on a clean exit.

The palm handle feels quite good but not as premium as the Quickblade Handle. The adjustment system works quite well and I did never have a problem with it disturbing me while changing paddling side and there would also be a more premium metal clamp option. I didnt have the option for this clamp, but as it sticks out a little more I don’t feel I’m missing anything.

What would be your paddle of choice?

This paddle is a nice addition to my collection and since I’m used to this paddle, chances are high I’ll also use it for most races.

Braca provides a special hot glue to mount the blade and the handle, therefore maybe I’ll try a different handle if my preferences are changing.

Final Verdict

So this paddle may not be a solution for everyone, but if you prefer dialing in a proper paddling technique and want a paddle that is well designed and holds up for longer than most other paddles, you should have an eye on this paddle.

Quickblade UV88, Braca Marlin 94 2pc glossy, Starboard Lima XXL 2021, Quickblade Trifecta 96

Fanatic Strike (2019)

Searching for the most capable Raceboard I could possibly handle at the end of 2019, I chose to invest in the most succesfuly raceboard of the austrian SUP Championship. Most teamriders went for the color wise updated 2020 Model which shared the exact same shape, so I decided to go for the 2019 Model in red&white design because I could get a better deal for it.

The Strike is a pure racing machine with incredibly high first stability and a lot of secondary stability. Helps a lot when trying to adapt to this board.

In the beginning it was hard for me to get a comfortable standing position, that would let me transfer power to the paddle as easy as with my SIC RS 24,5. As skills got better, I felt comfortable to use the strike even for up and downwind sessions. But for sure I feel most comfortable, when trying to reach a new lap record at flatwater conditions.

Corona TimeTrial Challenge provided by Chris Diver – Personal Best with the Fanatic Strike 2019

Stability vs riders weight recommendation

Over the course of a year, my body weight typically fluctuates between 88 and 97kg. Especially with a little extra belly bacon, it was noticeable that I had great difficulty moving the Strike in a relaxed manner. I think the Fanatic Strike 14’x21,5″ is perfectly suited for riders sitting in the 70-85kg area. As I’m definitely way above that, it needs a lot of force and high cadence to get this board planing. When paddling more casually, my high weight means that the ideal waterline is no longer given. Either the nose or the stern is then too deep in the water. The sharp edges at the tail should provide a clean and fast water release. Although I have to say that this requires some inital speed if you’re in my weight category.

As stated before, the inital stability is great for such a narrrow board and I’ve been paddling wider boards that are far away from the stability reserves the Strike offers.

One thing where the Strike really shines, is its incredible stiffness.

There are many good carbon composite constructions in the market and for sure a dugout design will have an advantage in terms of stiffness. In this case, some composite boards feel like inflatables compared to the Strike! (for more… go to the end of this article)

Punching upwind sends the nose wavepiercing and with its 274liters , there’s plenty of volume for most conditions. Upwind, most Allwater boards with lots of volume in the nose tend to slap against following waves, with the Fanatic Strike you mostly cut waves like a hot knife through butter.

If things get really nasty and water enters the deckpad, the drainage holes are working great. Only when trying to deal with side chop, my abilities aren’t up to what would be needed. When performing step-back-turns, the wide tail lets you move easily back to the kickpad, without compromising stability. On the other hand – you will have to do that, to get the wide tail sinking.

12,06kg on my weight scale without fin, but with installed ion railsaver.

Comparing the Strike to my Starboard Sprint 2021 14×23,5 , the Sprint is a bit more stable but when comparing it to the 21,5″ Sprint, the Strike has the edge in terms of first stability. With stepback turns I find the Strike to be even easier than the 23,5″ Sprint. The 2020 and 2021 Models of the Starboard Sprint do have more Volume and extremely high sidewalls that serve for an incredible secondary stability, even the Strike can’t match. Overall it comes down to the riders weight and preference which board you’d choose. In my last timetrials I had a slight advantage of 2-4sec/km with the Sprint, as it was easier for me moving my feet without tilting the board too much. I like to place my feet a little further apart, than the Strikes standing tray would allow. Measuring the maximum standing width the Strike gives you 41cm and I’m prefering more like 45-48cm.

If Fanatic tries to dugout the walls a bit, it would have been possible to provide that wider stance, but most paddlers prefer a narrower stance than me… so that’s mainly my own preference.

In austria there are some world elite paddlers, showing that it’s possible to outclass the rest of the field with this board. The three Austrian fastest paddlers 2019/2020 won most races on the Strike 2019/20 last season.

Just one little hint… there are boards, better suited for drafting and also boards that are easier to move with a moderate to fast pace. You’ll still need to be able to generate the force needed that this board works the way intended.

Overall I’d say it’s definitely one of the most stable 21,5″ wide raceboards out there and also easier to paddle than the new 2021 Strike in 22,5″.

Model Year 2019/2020 vs 2021

I did have the opportunity to have a quick paddling session with the newest 2021 Fanatic Strike and while from the outside I didn’t expect much of a difference, but the 22,5″ wide (but lower volume) version, felt totally different.

The new board feels easier to paddle, but it lacks the predictable initial and secondary stability of the older versions. Secondary stability kicks in way later and therefore I think the riders ability should meet the new requirements.

Strong Sprinter!

While the LightCorp Signature 2.0 provides some smooth and effortless glide, the Fanatic Strike can’t offer that sensation, but it’s a pretty stable board for sprinting. A wider tail prevents the board from sinking the tail too much and the concave creates good stability while planing. When I try to reach top speeds, the Signature sinks the tail and the voluminous Nose lifts up instantanously. So when you hit more than 12km/h, it’s hard for me to keep the balance while paddling full on. With the Strike,- steering becomes more sensitive, when hitting planing speed but you don’t get a “loose” feeling.

Different board concepts, same speed?

Flatwater Dugout Boards like the Fanatic Strike, or the Starboard Sprint try to keep enough stability while getting narrower and narrower to push the limits year after year. Other concepts like the lightweight, round bottomed LightCorp Signature 2.0 need to be much wider to be manageable, but once dialed in one could be equally as fast with it. Even though I love the glide of the Signature, narrower boards have another big advantage: you can paddle them more ergonomically.

So what?

If the Strike would have been my only board in the last season, some races would have been doable, but I’m sure it was a wise decision to stay with wider boards, more suited for my weight class. In a pure timetrial race, the Fanatic Strike was clearly faster than my previous SIC RS or the Starboard Allstar 2019. In my comparison I could be faster by 2min over a distance of 10km… that’s a lot.

So, if you are in the right weight range, the Fanatic Strike is a very capable race board with the proven abilities to be a leaders board.

Let’s say you feel more comfortable in the midpack and want to have a more versatile board, there are other options you could go for.

In the world of flatwater racing boards, this is a narrow but stable, incredibly stiff piece of gear that you can work your way up to the podium.

As always I want to thank you for reading my articles and please let me know when you want to know something else!

Wanna see what I mean with “stiffness”? Watch this:

Goodbye 2020 – Hello 2021!!!

Today I had a different sensation of paddling… without having a look at the heart rate , technique or other performance related metrics, I set my mind free and thought about 2020 as a paddling year.

Here’s my 2020 SUP Calendar in Pictures:

Paddling community

I felt so grateful for the support I received from various dealers / companies, the Corona TimeTrial Challenge organized by Chris Diver, the commitment of Rudy van Haven and other race directors who managed to get so many races organized as one could wish.

But that’s not all… many people have encountered that SUP is the perfect social distancing sport.

I experience this community as an incredibly well-connected, passionate collection of sports enthusiasts. There are so many nice people that I have met through this hobby and real friendships have formed.

To all interested parties and beginners out there, we look forward to getting to know you

If I can help anyone, whether on the water or online, get in touch!

Build your community, share the excitement, and stay passionate.

Things to come…

The European paddle manufactures Braca Sport and Jantex have some great paddles I’d like to introduce to you!

Speed comparisons will be made and I would also like to talk about differences in board design. Maybe it can help one or the other with the choice of equipment.

I’ll also present some gadgets I love to use for SUP.

Boards are not fast, the paddler makes the difference … technique and training are crucial, but the board should still fit the paddler. At this point I try to be of support with my reports and reviews.

Finally… I will post my final review of the Fanatic Strike and hopefully many more 😉

Happy new year

I wish you a happy new year 2021, lots of great paddling adventures, time for your loved ones and stay healthy!

Sincerely yours, David